Was heute wichtig ist

20.05.2016

Suche geht weiter. Einen Tag nach dem Verschwinden eines Egyptair-Flugzeuges geht die Suche nach dem Wrack und den beiden Flugschreibern weiter. Die Fluglinie hat am Donnerstagabend Berichte dementiert, wonach bereits Wrackteile des Airbus A320 gefunden wurden. Beim Absturz der Maschine am Weg zwischen Paris und Kairo sind am Donnerstag 66 Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache ist weiterhin unklar.
Die NZZ berichtet

Ende des Wahlkampfs. Vor der Stichwahl am Sonntag werden beide Kandidaten um das Amt des Bundespräsidenten heute ihren Wahlkampf beenden. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer tritt bei einer Abschlussveranstaltung am Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten auf. Alexander Van der Bellen lädt in den Wiener Votivpark. Am Donnerstagabend sind Hofer und Van der Bellen einander in einem letzten TV-Duell begegnet. Anders als einige Tage zuvor haben beide dabei auf Untergriffigkeiten verzichtet.
Das letzte Duell zum Nachsehen

Visafreiheit. Die EU-Innenminister beraten heute in Brüssel über die Visafreiheit für die Türkei, Georgien, die Ukraine und den Kosovo. Bereits am Donnerstag haben sich die Botschafter der Mitgliedsländer auf eine „Notbremse“ geeinigt, mit der die Visafreiheit für die Türkei bei Bedarf wieder ausgesetzt werden kann. Beschlossen werden muss das Paket von Staats- und Regierungschefs im Juni.

Geiseln befreit. Nigerianische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben 97 Geiseln aus der Gewalt islamistischer Terroristen befreit – darunter angeblich auch eine weitere der entführten Schülerinnen aus dem Ort Chibok. Bei dem Einsatz in der Sambisa-Waldregion seien zudem 35 Terroristen der Boko-Haram-Miliz getötet worden, teilte Militärsprecher Sani Usman in der Nacht auf Freitag mit.
Die NZZ berichtet

Investitionen im Iran. Vier Monate nach Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran hat der Westen Unternehmen zu Investitionen in dem Land aufgerufen. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung der USA, der Europäischen Union, Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands wurde am Freitag in Brüssel veröffentlicht. „Wir werden legalen Geschäftsaktivitäten mit dem Iran nicht im Wege stehen”, so die Unterzeichnerstaaten.