Was heute wichtig ist

20.10.2015

Ausschreitungen bei Pegida- und Gegendemo. In Dresden haben sich zum ersten Jahrestag der Pegida-Bewegung am Montagabend bis zu 20.000 Anhänger des Anti-Islamisierungsbündnisses und ebenso viele Gegendemonstranten versammelt. Die angespannte Stimmung entlud sich am späten Abend in Ausschreitungen. Ein Mann wurde schwer verletzt. Die deutsche Regierung zeigte sich erleichtert über die große Zahl an Gegendemonstranten.
Der mediale Abgesang auf Pegida war verfrüht, schreibt Korrespondent Markus Ackeret

Machtwechsel in Kanada. Nach neun Jahren konservativer Regierung ist die Partei von Premier Stephen Harper bei der Parlamentswahl am Montag deutlich abgewählt worden. Hochrechnungen zufolge gewinnt Justin Trudeau, Sohn des legendären Premiers Pierre Trudeau, mit seinen Liberalen die Wahl mit klarem Vorsprung. Harper hat bereits seinen Rücktritt angekündigt.
Die Wahl live bei der BBC
Korrespondent Beat Ammann über den anstehenden Machtwechsel

Slowenien öffnet die Grenzen. Nachdem mehr als 3.000 Menschen bei Regen und Kälte von Kroatien Richtung Laibach unterwegs waren, ist Slowenien von seiner Position abgerückt, jeden Tag lediglich 2.500 Menschen die Einreise zu erlauben. Allein am Montag wurden bis zu 6.000 Menschen erwartet. Ihr nächstes Ziel ist die österreichische Grenze.
Wie es so weit kam: Ungarn schließt die Grenze zu Kroatien
Marco Kauffmann Bossart über die gegenseitigen Schuldzuweisungen am Balkan

Jeder sechste Haushalt ohne Internet. 82 Prozent aller Haushalte in Österreich haben inzwischen Internetzugang, stellt die Statistik Austria in einer aktuellen Studie fest. Jeder sechste Österreicher hat der Befragung unter 3.500 Menschen zufolge in den vergangenen drei Monaten das Internet nicht verwendet.

Jeder sechste Haushalt hat keinen Internetzugang

Libyen lehnt UN-Friedensplan ab. Libyens international anerkanntes Parlament in Tobruk hat am Montagabend einen Vorschlag der Vereinten Nationen über die Bildung einer Einheitsregierung mit den in Tripolis herrschenden Islamisten abgelehnt. Das Parlament in Tobruk habe aber der Fortsetzung von Friedensgesprächen mit der rivalisieren Regierung in Tripolis zugestimmt, berichtetet Reuters.

Griss will von Parteien nur Empfehlung, keine Unterstützung. Irmgard Griss hat bei einem Interview in der ZIB 2 am Montagabend betont, dass sie bei einer Kandidatur für die Bundespräsidentschaft zwar die Empfehlung von Parteien annehmen würde, allerdings nicht finanzielle oder organisatorische Unterstützung. Die endgültige Entscheidung über ein Antreten will die Ex-OGH-Präsidentin voraussichtlich noch in diesem Jahr bekannt geben.
Das Interview in der ORF-TvThek
Christoph Zotter analysiert, was Griss bei ihrer Kandidatur bevorsteht

Die Macht erwacht. Gestern wurde der offizielle Trailer für die Fortsetzung der Star-Wars-Reihe veröffentlicht. „The Force Awakens“ läuft am 17. Dezember in den Kinos an.