Was heute wichtig ist

21.02.2016

Trump mischt die Karten neu. Im Gegensatz zu Iowa schaffte Donald Trump am Samstag in South Carolina einen wichtigen Etappensieg: Mehr als zehn Prozentpunkte liegt er vor den anderen republikanischen Kandidaten. Sein wichtigster Konkurrent Jeb Bush wirft das Handtuch und verkündete noch am gleichen Abend das Ende seiner Kampagne, die mehr als 100 Millionen US-Dollar gekostet hat. Dass sogar der Papst diese Woche vor Trump gewarnt hat, scheint fast vergessen.
NZZ.at-Kommentar: Für Trump, gegen den Papst
NZZ: Trump gewinnt weiter, Bush kapituliert

Innenpolitischer Kampf in GB wegen „Brexit“-Referendum. Am 23 Juni sollen die Briten nun über den Austritt aus der Europäischen Union bestimmen. Premier David Cameron, der am Freitagabend bei einem Gipfel in Brüssel viele Zugeständnisse von den Mitgliedstaaten erringen konnte, gab noch am Samstag eine Erklärung zur Einigung ab. Doch nur wenige Stunden später verkündeten sechs konservative Minister, für einen Austritt werben zu wollen. Cameron hatte zuvor zugesichert, dass Kritiker in der Regierung verbleiben dürfen.
NZZ.at: Auftakt zum „Brexit“
NZZ.at: Was Cameron bekommen hat

100 Jahre „Hölle von Verdun“. Am heutigen Sonntag vor 100 Jahren begann die schrecklichste Schlacht des ersten Weltkriegs in Verdun. Sie dauerte zehn Monate, hunderttausend Menschen verloren ihr Leben. Viele Lehren können daraus gezogen werden. NZZ.at hat Videos, Bilder und historische Erkenntnisse zusammengestellt.
NZZ.at: Filme und Geschichten zu 100 Jahre Verdun, ein Special mit Helge Schneider

Keine Einreise für Afghanen nach Mazedonien und Serbien. Zuerst hat Serbien seine Grenzen für afghanische Asylwerber dichtgemacht, Mazedonien ist diesem Beispiel am Sonntag gefolgt. Das melden griechische Behörden. Syrer und Iraker sollen weiter einreisen dürfen. In 24 Stunden wurden nur 310 Flüchtlinge ins Land gelassen, auf griechischer Seite bilden sich Rückstaus. Im südsteirischen Spielfeld werden heute einige hundert Asylwerber erwartet, für deren Weiterreise wurden 20 Busse bereitgestellt.
ABC-News: Macedonia Has Closed Its Borders to Afghan Migrants

Schwerer Anschlag im alawitischen Teil Homs’. Bei einem Anschlag im syrischen Homs sind zahlreiche Opfer zu beklagen. Staatliche Stellen berichten von 14 Getöteten, die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte von 46 Menschen, die bei der Explosion ums Leben kamen. Eine Autobombe und ein zweiter Sprengstoffsatz detonierten in einem von Alawiten bewohnten Stadtteil.
Tagesschau: Explosionen in Alawiten-Viertel