Was heute wichtig ist

21.03.2016

Obama auf Kuba. Als erster US-Präsident seit der Machtübernahme der Kommunisten 1959 besucht Barack Obama das sozialistische Kuba. Obama landete am Sonntag zu dem zweitägigen Staatsbesuch in der Hauptstadt Havanna, wo er am Montag Staatschef Raúl Castro zu Gesprächen über eine weitere Vertiefung der antauenden Beziehungen getroffen hat. Ein Treffen zwischen Obama und Raúls Bruder und Revolutionsführer Fidel Castro wird es nicht geben. Erst 2015 wurden die diploamatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wiederaufgenommen. Vor der Landung der US-Delegation sind Dutzende Dissidenten festgenommen worden, die in einem Park demonstriert hatten, berichtete die Deutsche Presse Agentur.

Hintergrund und Analyse von Peter Gaup – NZZ.ch

Mikl-Leitner: Willkommenskultur war einmal. Auch die Ostbalkanroute müsse für Flüchtlinge geschlossen werden, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am Sonntag im ORF. Nach dem Schließen der Route über den Westbalkan gebe es weiterhin ein Potenzial von 1,1 Millionen Flüchtlingen, die über Bulgarien einreisen könnten. Die am Freitag getroffene Vereinbarung der EU mit Ankara, wonach aufgegriffene Asylwerber in die Türkei zurückgebracht würden, sieht die Innenministerin skeptisch.
Zusammenfassung des ORF
Eine Glosse von Barbara Kaufmann

Paris-Attentäter plante weitere Anschläge in Brüssel. Der am Samstag festgenommene Terrorverdächtige von Paris, Salah Abdeslam, hatte offenbar auch einen Anschlag in Brüssel vorbereitet. Abdeslam habe am Samstag gestanden, er sei vorbereitet gewesen, von Brüssel aus „etwas zu tun“, sagte der belgische Außenminister Didier Reynders. Darauf deutet auch der Fund schwerer Waffen durch die Behörden hin. Drei Monate lang war der einzig überlebende Attentäter von Paris erfolgreich untergetaucht.
Niklaus Nuspliger berichtet über das erste Verhör des Attentäters aus Brüssel – NZZ.ch

Wahlsonntag in Afrika. In fünf afrikanischen Ländern wurden am Wochende neue Regierungen gewählt. Zusätzlich hat Senegal ein Referendum über die Verkürzung der Amtsdauer des Präsidenten abgehalten. In der Republik Kongo setzte die Polizei Tränengas gegen Oppositionsanhänger ein, die gegen Wahlbetrug demonstriert hatten. In Niger und in Tansania riefen Oppositionsparteien zum Boykott der Wahlen auf. Auf Kap Verde und im Benin verliefen die Abstimmungen ohne ähnliche Zwischenfälle.
Die BBC mit einem Überblick

Wahlritual in Kasachstan. Wie erwartet gewann die Partei des langjährig autoritär regierende Staatschefs Nursultan Nasarbajew die Parlamentswahl in der Ex-Sowjetrepublik. Ersten Umfragen zufolge habe seine Partei Nur Otan (Strahlendes Vaterland) über 80 Prozent der Stimmen erhalten, wie die Agentur Tass aus Astana meldete.