Was heute wichtig ist

21.12.2015

Acht Jahre gesperrt. Joseph Blatter (FIFA-Chef) und UEFA-Präsident Michel Platini sind von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes für je acht Jahre gesperrt worden. Am 8. Oktober waren die Funktionäre bereits für 90 Tage suspendiert worden. Zum Verhängnis wurde ihnen die Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die Platini im Jahr 2011 von Blatter angeblich für lange zurückliegende Beratertätigkeiten erhalten hatte.
FIFA sperrt Blatter und Platini

Slowenen stimmten gegen Ehe für Homosexuelle. 63 Prozent haben bei dem Referendum gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der traditionellen Ehe votiert. Deshalb wird nun ein Gesetz außer Kraft gesetzt, das gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt.
Stimmen gegen Homo-Ehe

homoehe

BAWAG gegen Elsner. Ein erneuter Prozess gegen Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner hat begonnen. Der heute 80-Jährige kam mit seiner Frau und einem Arzt in den Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichts. Dort hatte schon 2007/08 der erste BAWAG-Prozess gegen ihn und weitere Angeklagte stattgefunden. Im Falle eines Schuldspruchs wegen Betrugs droht Elsner aber keine neue Haftstrafe mehr. Die BAWAG könnte die Pensionsabfindung zurückbekommen, die Elsner im Zuge seiner Pensionierung erhalten hatte.
Prozess gegen Elsner gestartet

Obergrenze von 100.000 Flüchtlingen. Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat eine „kapazitätsorientierte Obergrenze“ für Flüchtlinge genannt. Er spricht dabei von 90.000 bis 100.000 Menschen, die im nächsten Jahr hierzulande untergebracht werden könnten. Zudem sollte die EU schneller ihre Außengrenze schützen. Die Umsetzung auf europäischer Ebene erfolge schlichtweg zu langsam.
Asyl-Obergrenzen

Spanien: Konservative verlieren Mehrheit. Mariano Rajoys Partido Popular (PP) ist aus der Parlamentswahl erneut als stärkste Kraft hervorgegangen. Die Partei des konservativen Regierungschefs verfehlte aber die absolute Mehrheit von 176 Sitzen. Rajoy hat ein Drittel seiner Mandate verloren.

Bisher hatten Sozialisten und Konservative die politische Landschaft dominiert, sich stets an der Macht abgelöst.

Cornelia Derichsweiler berichtet aus Madrid

„Star Wars“ räumt ab. Neue Rekorde wurden gebrochen. In den USA und Kanada spielte „Das Erwachen der Macht“ am Wochenende rund 238 Millionen Dollar ein. Der siebente Teil der Star-Wars-Saga ist nun neuer Spitzenreiter für das beste nordamerikanische Wochenenddebüt.
Star Wars auf NZZ.at