Was heute wichtig ist

22.04.2016

Obama in London. US-Präsident Barack Obama ist nach einem Besuch in Saudi-Arabien in London eingetroffen. Er und seine Frau werden am Freitag die britische Königin Elizabeth II. zum Mittagessen treffen. Die USA gelten als enge Verbündete Großbritanniens und als Befürworter von dessen Verbleib in der Europäischen Union.
NZZ: Obama in London eingetroffen

Mexiko will Drogengesetze liberalisieren. Die mexikanische Bundesregierung will das Betäubungsmittelgesetz liberalisieren. Er werde eine Initiative im Kongress einbringen, die die medizinische Nutzung von Marihuana erlaubt und die straffreie Menge für den Eigengebrauch erhöht, kündigte Präsident Enrique Peña Nieto am Donnerstag an. Mexiko ist seit Jahren in einen Konflikt mit Drogenkartellen verwickelt.
NZZ: Mexiko will Drogengesetze liberalisieren

FBI zahlt Millionen für Entschlüsselung. Die Entschlüsselung des iPhones eines Attentäters hat die US-Bundespolizei FBI offenbar eine Millionensumme gekostet. FBI-Chef James Comey sagte am Donnerstag auf einer Sicherheitskonferenz in London, der Betrag übersteige die Einkünfte, die er in seiner restlichen Amtszeit noch bekommen werde. Dies wären nach Reuters-Berechnungen mehr als 1,3 Millionen Dollar
NZZ: FBI zahlt Millionenbetrag für Entschlüsselung

Trauer um Prince. Es ist kein gutes Jahr für Musikfans: Nach David Bowie ist 2016 auch der amerikanische Popstar Prince im Alter von 57 Jahren gestorben. Kollegen wie Madonna trauern im Netz.
NZZ: So trauert das Netz

Großbritannien hebt Asylgerichtskosten an. Das Vereinigte Königreich will die Kosten für Asylverfahren um 500 Prozent anheben. Damit soll es Migranten offenbar erschwert werden, negative Asylbescheide gerichtlich zu bekämpfen.
Guardian: Asylum and immigration court fees set to rise by over 500%

„Frauen sollen Kinder kriegen“. Mit dieser Aussage hat Bundespräsidentschaftskandidat Richard Lugner bei der TV-Konfrontation der Bewerber um das Amt des Staatsoberhauptes aufhorchen lassen. Er sei deshalb gegen eine Wehrpflicht für Frauen, so der Baumeister. Auch Norbert Hofer hinterließ mit der Aussage Eindruck, man werde sich noch wundern, was alles möglich sein werde, wenn er Bundespräsident sei. Die Debatte war die letzte vor der Wahl am kommenden Sonntag.
Georg Renner über die Elefantenrunde