Was heute wichtig ist

22.07.2016

Schießerei in Münchner Einkaufszentrum. Laut Medienberichten sind am Freitagabend mehrere Personen bei einem Anschlag in der Nähe des Münchner Olympiaparks getötet worden. Die Polizei ging zunächst von einem möglichen Terrorakt aus und spricht von bis zu drei Tätern.
NZZ.at Liveticker: Was wir wissen und was unklar ist

 

Trump offizieller Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner. Donald Trump nahm zum Ende des viertägigen Konvents am späten Donnerstagabend in Cleveland unter großem Jubel die Nominierung seiner Partei an. Trump, der noch nie ein politisches Amt bekleidet hat, geht damit als Kandidat der US-Republikaner in die Präsidentenwahl am 8. November.
NZZ.ch: Trump ist Präsidentschaftskandidat der Republikaner
The New York Times: His Tone Dark, Donald Trump Takes G.O.P. Mantle

Menschenrechtskonvention in Türkei teilweise ausgesetzt. Nachdem der Ausnahmezustand als Reaktion auf den Putschversuch verhängt wurde, soll nun teilweise die Europäische Menschenrechtskonvention ausgesetzt werden. Laut Vizepremier Numan Kurtulmuş werden die EMRK außer Kraft gesetzt, sofern dies nicht den „internationalen Verpflichtungen“ der Türkei zuwiderläuft. EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärt „das, was wir besonders in den Bereichen der Medien, Universitäten, der Justiz sehen“ als „nicht akzeptabel“.
NZZ.ch: Die Türkei gegen den Rest der Welt
ORF.at: Zahl der Todesopfer erneut korrigiert

Nizza-Attentäter hatte Komplizen. Der Attentäter von Nizza soll seine Tat laut Staatsanwaltschaft mehrere Monate geplant haben. Der 31-jährige Tunesier Mohamed Lahouaiej Bouhlel soll außerdem mindestens fünf Komplizen gehabt haben. Diese waren dem Geheimdienst zuvor nicht bekannt. Gegen die Komplizen ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und Untersuchungshaft angeordnet.
Spiegel Online: Frankreich: Nizza-Attentäter soll mindestens fünf Komplizen gehabt haben

Terrorverdächtige in Brasilien festgenommen. Die brasilianische Polizei hat zehn Verdächtige in Rio de Janeiro festgenommen, die möglicherweise einen Anschlag während der Olympischen Spiele, die in zwei Wochen beginnen, geplant haben. Bei den Verdächtigen soll es sich um Sympathisanten des Islamischen Staates (IS) handeln. Sie sollen über Soziale Medien kommuniziert haben, ein konkretes Ziel eines eventuellen Anschlags sei nicht bekannt.
Zeit online: Terrorgruppe soll Anschläge auf Olympische Spiele geplant haben

Kern und Moslem-Vertreter betonen „gemeinsame Verantwortung“. Wegen der Pro-Erdoğan-Demonstrationen in Wien und Vorarlberg hat Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) Vertreter islamischer Gruppierungen im Kanzleramt empfangen. Danach sagte er, dass man sich über die „gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit im Land“ bewusst sei. Überschreitungen Einzelner müssten scharf geahndet werden, gleichzeitig sprach er sich gegen Verallgemeinerungen aus. Seine Kritik an den Pro-Erdoğan-Demonstrationen in Österreich hatte indes Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) bekräftigt.
Die Presse: Kern berät mit Moslem-Vertretern über „sinnvollen demokratischen Umgang“