Was heute wichtig ist

22.12.2015

Raketenstart und Raketenlandung. Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Rakete wieder gelandet, die zuvor ins All geschossen worden war, um elf Satelliten in den Orbit zu schicken. Der Schritt ist deswegen so wichtig, weil die Wiederverwendbarkeit der Raketen durch eine gesicherte Landung die Kosten der Raumfahrt massiv senken könnte. SpaceX gehört wie auch der Elektro-Auto-Produzent Tesla dem Milliardär Elon Musk.

The Verge mit dem Überblick über den „Vertical Landing“-Erfolg von SpaceX
Wie SpaceX Geschichte schrieb (qz)

Erfolgreiche Propaganda, verlustreiche Kämpfe. Die Miliz „Islamischer Staat“ büßte 2015 rund 14 Prozent ihres Territoriums im Irak und in Syrien ein. Insgesamt seien die vom IS kontrollierten Gebiete bis Mitte Dezember um 12.800 auf 78.000 Quadratkilometer geschrumpft, teilte das in den USA ansässige Institut IHS Jane’s am Montag mit.

„Schande“ und „Farce“. Joseph Blatter (FIFA-Chef) und UEFA-Präsident Michel Platini sind von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes für je acht Jahre gesperrt worden. Damit beendet die Kommission die Karrieren der beiden mächtigsten Fußballmanager. Zum Verhängnis wurde ihnen die Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die Platini im Jahr 2011 von Blatter angeblich für lange zurückliegende Beratertätigkeiten erhalten hatte. Beide sehen sich als Opfer und wollen vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. Blatter sprach nach dem Urteil von einer „Schande“, Platini von einer „Farce“.
Göttersturz im Weltfußball (NZZ)
Die offizielle Stellungnahme der Kommission

Spaniens schwieriges Szenario. Nach der Parlamentswahl am Sonntag zeichnet sich in Spanien ein politisches Patt ab. Ministerpräsident Mariano Rajoy hat mit seiner Volkspartei zwar die meisten Stimmen auf sich vereinen können, braucht aber zumindest einen Koalitionspartner (Große Koalition mit den Sozialisten) oder sogar mehrere. Die Sozialisten haben eine Koalition bereits abgelehnt, was Verhandlungen mit kleinen, regionalen Parteien nötig macht.
Wie es in Spanien nach der Wahl weitergeht

Einnahmenrekord für Star Wars. Der neue Star-Wars-Film hat an seinem ersten Wochenende in den Kinos den bisherigen Einnahmenrekord des Streifens „Jurassic World“ gebrochen. Seit dem vergangenen Mittwoch habe „Das Erwachen der Macht“ weltweit 529 Millionen Dollar (knapp 487 Millionen Euro) in die Kinokassen gespült, teilte der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney am Montag mit.

„Kapazitätsorientierte Obergrenze“. Josef Ostermayer (SPÖ) erklärte, es müssen die Flüchtlingssituation betreffend alle Maßnahmen gesetzt werden, damit weniger Menschen fliehen. Diese Aufgaben seien gemeinsam in der EU zu bewältigen. Die FPÖ forderte „rasch konsequente Abschiebungen“ und die Grünen einen „Asyl-Masterplan“. Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sprach sich für eine „kapazitätsorientierte Obergrenze“ von bis zu 100.000 Menschen aus.
Vier Dinge, die Sie jeden fragen sollten, der mit Asyl-Obergrenzen kommt
Österreich kann maximal 100.000 Flüchtlinge aufnehmen