Was heute wichtig ist

23.01.2016

Mehrere Tote durch Schneesturm. Ein heftiger Schneesturm hat die Ostküste der USA erreicht. Medienberichten zufolge kamen bereits mindestens neun Menschen durch den heftigen Wintereinbruch ums Leben. Vielerorts brach der Verkehr auf winterlichen Straßen zusammen. Die Polizei berichtete alleine in Virginia von Hunderten Unfällen. Die Behörden befürchten bis zu 60 Zentimeter Neuschnee und riefen Millionen Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Tausende Flüge wurden gestrichen.
Schwerer Schneesturm erreicht die Ostküste
Live-Bericht der „New York Times“

Schüsse in kanadischer Schule. Bei einer Schießerei in einer Schule in Kanada sind am Freitag nach jüngsten offiziellen Angaben vier Menschen getötet worden. Mehrere weitere Opfer seien bei dem Vorfall in einer High School in La Loche im Norden der Provinz Saskatchewan verletzt worden, sagte Polizeichefin Maureen Levy vor Journalisten. Es war die schwerste Straftat an einer Schule in Kanada seit 26 Jahren.
Amoklauf im Norden Kanadas
Kanada trauert (Deutsche Welle)

CDU-Widerstand gegen Merkel. CDU-Vize Julia Klöckner dringt einem Bericht zufolge auf eine stärkere Begrenzung der Flüchtlingszahlen. In einem Papier fordert Klöckner Tageskontingente für Flüchtlinge an der deutschen Grenze und die Einführung von Grenzzentren ähnlich den Transitzonen, berichtete die Koblenzer „Rhein-Zeitung“. Auch Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf will einen restriktiveren Kurs in der Flüchtlingspolitik. Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister de Maizière setzten derweil weiter auf Verhandlungen mit der Türkei, EU-Kontingente und eine Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern.
Merkels Spagat mit der Türkei
Wolf: „Flüchtlingen in Erstaufnahme kein Geld mehr geben“ (Die Welt)
Klöckner will Flüchtlingszahlen begrenzen (NTV)

Grenzkontrollen bis Ende 2017? Wegen der andauernden Flüchtlingskrise streben einem Medienbericht zufolge mehrere EU-Staaten eine Verlängerung ihrer Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums an. Entsprechende Pläne verfolgten unter anderem Deutschland, Österreich, Belgien, Schweden und Dänemark, berichtete die Zeitung „Welt am Sonntag“ aus Berlin unter Berufung auf ranghohe EU-Diplomaten. Die Kontrollen könnten demnach maximal bis Ende 2017 dauern.
Europas Reaktionen auf Österreichs Obergrenzen
Mehrere EU-Staaten wollen Grenzkontrollen offenbar verlängern (Die Welt)

Oberösterreich für Annahme des Heta-Vergleichsangebotes. Der oberösterreichische Finanzreferent und Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) ist dafür, das Vergleichsangebot an die Heta-Gläubiger (Ex-Hypo Alpe Adria) anzunehmen und damit auf 25 Prozent der Forderungen zu verzichten. Das berichten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ in ihrer Samstags-Ausgabe.
Heta: Ein Poker um drei Milliarden Euro
Österreich und die Heta-Gläubiger: Ein Clash der Kulturen
Pühringer: Land soll Heta-Angebot annehmen (OÖN)


Bevölkerung lehnt rot-schwarze Flüchtlingspolitik ab. Die Koalitionsparteien haben das Vertrauen der Bevölkerung in der Flüchtlingsfrage in dramatischem Ausmaß verloren. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique research im Auftrag von Profil hervor. Laut der Erhebung bewerten 83 Prozent der 500 Befragten das Krisenmanagement der Regierung in der Flüchtlingsfrage negativ. Nur noch 15 Prozent sind mit der rot-schwarzen Flüchtlingspolitik zufrieden. Noch schlechter schneidet die EU ab, deren Flüchtlingspolitik von 93 Prozent der Befragten negativ gesehen wird. 77 Prozent sind demnach der Meinung, Österreich sei an der Belastungsgrenze bei der Flüchtlingsaufnahme angelangt.
Michael Häupls Gusenbauer-Moment
Umfrage: 83% gegen rot-schwarze Flüchtlingspolitik (Profil)