Was heute wichtig ist

23.03.2016

Belgien trauert. Einen Tag nach den Anschlägen am Brüsseler Flughafen und in einer Metrostation nahe der EU-Institutionen steht Belgien noch unter Schock. Der Place de la Bourse ist zum zentralen Ort der Andacht geworden.
Übersicht über die Titelseiten internationaler Tageszeitungen
Der gestrige Tag im Sonderbriefing

Verdächtiger auf der Flucht. Nach aktuellen Angaben kamen insgesamt 31 Personen ums Leben, bis zu 230 Personen wurden verletzt. 11 starben am Flughafen, 20 durch die Explosion in der Metro. Die Polizei hat drei Verdächtige auf Überwachungsvideos ausgemacht, einer befindet sich auf der Flucht. Es wird davon ausgegangen, dass er ebenfalls eine Bombe mitführte, sie aber nicht zündete. Eine Großfahndung läuft. Die belgische Polizei hat noch am Abend mehrere Razzien durchgeführt.
Was wir wissen und was unklar ist
BBC News-Video: How the day unfolded

Anschläge nicht überraschend. Über die Hintergründe der Anschläge ist noch wenig bekannt. Der sogenannte IS soll sich zu ihnen bekannt haben. Die Identität der Attentäter wurde jedoch noch nicht veröffentlicht. Ob eine Verbindung zwischen ihnen und dem kürzlich festgenommenen Paris-Attentäter Salah Abdelsalam besteht, ist ebenso unklar. Die Gefahr des Terrors war in den vergangenen Monaten jedoch gegenwärtig, nicht zuletzt aufgrund der sehr aktiven Dschihadisten-Szene in und rund um Brüssel.
Nuspliger: Brüssel ist kein zufälliges Ziel
Weisflog: Mit Ruhe und Entschlossenheit

Mögliches MH370-Wrackteil entdeckt. In Südafrika wurde ein Stück Treibgut entdeckt, dass vom vermissten Flug MH370 der Malaysia Airline stammen könnte. Auf ihm ist das Logo von Rolls Royce zu erkennen, dem Hersteller der Turbinen des vermissten Flugzeugs. Untersuchungen laufen.
Die Meldung im Guardian

Trump und Clinton bauen Führung aus. Die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton haben im Zuge der Vorwahlen ihrer jeweiligen Parteien ihre Gesamtführung ausgebaut. Sie gewannen die Vorwahl im Bundesstaat Arizona mit klarem Vorsprung. Zwar verlor Clinton die Vorwahl in Utah, erhielt jedoch insgesamt mehr Delegierte als ihr Herausforderer Bernie Sanders.
NYT: Decisive wins in Arizona