Was heute wichtig ist

24.02.2016

Österreich und Balkanländer beraten über Flüchtlingsstrom. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Außenminister Sebastian Kurz luden Innen- und Außenminister aus neun Ländern zur heutigen „Westbalkan-Konferenz“ in Wien. Bei diesem Treffen soll die Flüchtlingspolitik der Länder untereinander abgestimmt werden, um „den Flüchtlingsstrom entlang der Balkanroute zu stoppen“, wie Mikl-Leitner vor Beginn der Konferenz erklärte. Griechenland ist bei dem Treffen nicht vertreten, was zuvor für Kritik aus Athen und Brüssel sorgte.
NZZ.ch: Österreich und Balkanländer wollen „Flüchtlingsstrom stoppen“
Bernhard Schinwald hat den bürokratischen Hürdenlauf entlang des Westbalkans nachgezeichnet

EU-Kommission kritisiert Obergrenze weiterhin. Die EU-Kommission hält ihre Kritik an der österreichischen Flüchtlingspolitik aufrecht, obwohl Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil bei der gestrigen „Zeit im Bild“ verlautbarte, dass die Asyl-Obergrenze von 80 Anträgen pro Tag allein für den Grenzübergang Spielfeld gelte. In Brüssel wurde auf die von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner erklärte jährliche Obergrenze von 37.500 Asylanträgen verwiesen. Diese sei inkompatibel mit europäischem und internationalen Recht, hieß es.
derStandard.at: Doskozil: Richtwert von 80 Asylanträgen gilt nur für Spielfeld

Trump triumphiert in Nevada. Nach Hochrechnungen des Senders CNN liegt der Milliardär Donald Trump beim Vorwahlbewerb der Republikaner im US-Staat Nevada deutlich vor seinen Kontrahenten Rubio und Cruz. Nach vorherigen Berichten gab es eine höhere Beteiligung als bei vergangenen Antritten der Republikaner in dem Staat. Es dürfte eine Weile dauern, bis endgültige Ergebnisse vorliegen.
Der aktuelle Stand der Vorwahlen auf einen Blick

Umfragen zu Brexit prophezeien Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine aktuelle Umfrage sieht die Briten bei der Frage nach einem EU-Austritt gespalten. Laut einer Befragung des Instituts Yougov im Auftrag der Times wollen derzeit 38 Prozent für einen Austritt stimmen. Die EU-Befürworter lagen mit 37 Prozent praktisch gleichauf. Ein Viertel der Befragten zeigte sich unentschieden. Vergangene Woche setzte Premierminister David Cameron das Referendum über einen EU-Austritt auf 23. Juni an.

Mars ruft Millionen Schokoriegel zurück. Riesenrückruf von Schokoriegeln: Der US-Süßwarengigant Mars warnt seine Kunden vor dem Verzehr von Süßigkeiten der Marken Mars und Snickers sowie von einigen Produkten der Marken Milky Way und Celebrations. In einem Produkt sei ein Kunststoffteilchen gefunden worden, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Eine Erstickungsgefahr sei nicht auszuschließen. Auch Österreich ist betroffen.
Alle betroffenen Produkte und was man damit tun kann auf den Seiten von Mars