Was heute wichtig ist

24.05.2016

Van der Bellen bei Fischer, FPÖ prüft mögliche Wahlanfechtung. Am Tag nach seinem Sieg bei der Bundespräsidentenwahl trifft Alexander Van der Bellen heute seinen künftigen Vorgänger. Heinz Fischer empfängt ihn um 12 Uhr in der Präsidentschaftskanzlei. Die FPÖ prüft unterdessen in einer Sitzung des Bundesparteivorstands, ob sie die Wahl anfechten will. Nach der Sitzung wird auch der gescheiterte Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer ein Statement abgeben.
Michael Fleischhacker zu Van der Bellens Sieg: Jetzt erst recht nicht

Brasiliens Übergangsregierung stolpert über Korruptionsaffäre. Kaum im Amt, ist auch die brasilianische Übergangsregierung von der Petrobras-Korruptionsaffäre eingeholt worden. Romero Jucá, Planungsminister unter dem erst seit wenigen Tagen amtierenden Übergangspräsidenten Michel Temer, kündigte am Montag an, sich ab heute freistellen zu lassen. Er soll versucht haben, die Korruptionsermittlungen zu stoppen.
Tjerk Brühwiller berichtet aus São Paulo

2.600 Migranten aus Booten im Mittelmeer gerettet. Im Mittelmeer sind den italienischen Behörden zufolge am Montag rund 2.600 Menschen in Sicherheit gebracht worden, die sich in kleinen Booten auf den Weg von Nordafrika nach Europa gemacht hatten. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist der Weg über das Meer zwischen Libyen und Italien inzwischen die Hauptroute für Asylsuchende auf dem Weg nach Europa.

Die Räumung von Idomeni steht kurz bevor. Die griechischen Behörden haben den teilweisen Abbau des Flüchtlingslagers in Idomeni angekündigt. Die geschätzt 8.400 Bewohner des Lagers an der Grenze zu Mazedonien sollen ab Dienstag in neu gebaute Unterkünfte gebracht werden.

Toyota ruft weitere 1,6 Mio Autos wegen Airbag-Problemen zurück. Toyota ruft in den USA weitere 1,6 Millionen Autos wegen möglicher Airbag-Probleme zurück. Betroffen seien mehrere Modelle der Baujahre 2006 bis 2011 mit Airbags des Herstellers Takata, teilte der Konzern am Montag mit. Insgesamt steige die Zahl der deshalb in die Werkstätten beorderten Toyota-Autos damit auf rund 4,7 Millionen.

Coca-Cola-Produktion in Venezuela gestoppt: kein Zucker. In Venezuela ist die Produktion von Coca-Cola wegen Zuckerknappheit gestoppt worden. Die Lieferanten hätten den Konzern informiert, dass aufgrund fehlender Rohstoffe die Zuckerherstellung derzeit ruhe, sagte eine Sprecherin. Entsprechend könne auch der Softdrink nicht produziert werden.