Was heute wichtig ist

24.11.2015

Ausnahmezustand in Brüssel. In Brüssel ist die höchste Terrorwarnstufe um eine Woche verlängert worden. Ab Mittwoch sollen allerdings die Schulen wieder öffnen und die U-Bahnen wieder verkehren. Das teilte Premierminister Charles Michel am Montagabend in einer Pressekonferenz mit. Unterdessen setzt die Polizei ihre Suche nach einem mutmaßlichen Attentäter von Paris, Salah Abdeslam, weiter fort. Im Pariser Vorort Montrouge ist am Montagabend ein Sprengstoffgürtel gefunden worden.
NZZ-Korrespondent Niklaus Nuspliger berichtet aus Brüssel 
BBC über den überraschenden Fund in Paris 

Weltweiter Terror. Das amerikanische Außenministerium hat am Montag eine weltweite Reisewarnung für US-Bürger ausgegeben. Grund dafür sei eine „verstärkte terroristische Bedrohung“. Aktuelle Informationen würden Anlass zur Annahme geben, dass Organisationen wie der Islamische Staat, Al-Kaida oder Boko Haram weitere Anschläge planen.

Hollande in Washington. Am Dienstag wird Frankreichs Präsident François Hollande von US-Präsident Barack Obama in Washington empfangen. Hollande will Obama dabei zu einem verstärkten Einsatz im gemeinsamen Kampf gegen den IS in Syrien und im Irak bewegen. Der US-Präsident bleibt auch nach den Terroanschlägen von Paris weiterhin zögerlich. Am Donnerstag wird Hollande nach Moskau reisen.
CBS: Was vom Treffen der beiden Präsident zu erwarten ist

Bombe in Athen. Vor dem Gebäude des griechischen Wirtschaftsverbands in Athen ist am Dienstagmorgen eine Bombe explodiert. Dabei ist es zu Sachschaden gekommen, verletzt wurde niemand. Banken und Wirtschaftsvertreter waren im Zuge der Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung in vergangenen Jahren wiederholt Ziele von Gewalt. Der heutige Anschlag war der erste dieser Art, seit Ministerpräsident Alexis Tsipras im Amt ist.
Reuters berichtet aus Athen

Türkei-Gipfel in Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat einen EU-Türkei-Gipfel für kommenden Sonntag, den 29. November, einberufen. Im Zentrum der Gespräche steht die verstärkte Zusammenarbeit in Kontrolle der Flüchtlingsstroms über das östliche Mittelmeer. Der Gipfel war bereits seit Längerem geplant.

Auftakt in Wien. Am Dienstag wird die neue rot-grüne Stadtregierung in Wien angelobt. In seiner konstituierenden Sitzung wählt der Gemeinderat dabei den Bürgermeister. Zur ersten Bewährungsprobe für die neue Regierung kommt es bereits am Mittwoch, wenn das Budget für das Jahr 2016 präsentiert wird.
Der ORF über die Auftaktwoche in der Wiener Gemeindepolitik