Was heute wichtig ist

24.12.2015

Assad reagiert auf UN-Friedensplan. Nach der Verabschiedung eines Friedensplans für Syrien durch den UNO-Sicherheitsrat hat sich der syrische Machthaber Baschar al-Assad zu Gesprächen mit der Opposition bereit erklärt. Wie sein Außenminister erklärte, lehne man allerdings die Einmischung aus dem Ausland ab. Ziel sei eine „Regierung der nationalen Einheit“.
NZZ.ch: Syriens Regierung zu Friedensgesprächen bereit

Tote Flüchtlinge vor Lesbos. Acht Menschen sind heute vor der türkischen Küste ertrunken, nachdem ihr Holzboot bei hohem Wellengang gekentert war. Unter den Toten sind sechs Kinder. 12 Personen gelten noch als vermisst. Die Flüchtlinge hatten versucht, die griechische Insel Lesbos zu erreichen.
Die Meldung auf NZZ.ch

Schwere Kämpfe in Afghanistan. Laut offiziellen Angaben wurden bei schweren Kämpfen in der afghanischen Stadt Sangin bis zu 50 Kämpfer der Taliban von Regierungstruppen getötet. Die Stadt befindet sich in der umkämpften Provinz Helmand. Die USA unterstützten das afghanische Militär mit Luftangriffen.
Der Bericht der BBC

Weiterer Terrorverdächtiger festgenommen. Wie heute bekannt wurde, haben belgische Behörden bereits am Dienstag einen weiteren Verdächtigen in Verbindung mit den Terroranschlägen von Paris verhaftet. Der 30-Jährige soll vor den Anschlägen mehrfach Kontakt zur Cousine des mutmaßlichen Drahtziehers Abdelhamid Abbaaoud gehabt haben.
NZZ.ch: Belgien meldet weitere Festnahmen

Polens Verfassungsgericht lahmgelegt. Mit der Mehrheit der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) hat das polnische Unterhaus eine umstrittene Neuordnung des Verfassungsgerichts verabschiedet. Die Opposition hält das Gesetz für verfassungswidrig und für einen Versuch, das Gericht in seiner Arbeitsfähigkeit zu beschneiden und zu zerstören. Das Gesetz sieht vor, dass Urteile mit nur Zweidrittelmehrheit – statt wie bisher mit einfacher Mehrheit – gefällt werden können.
NZZ.ch: Die EU verlangt Erklärungen

Tornados in den USA. Mehrere Tornados haben gestern in den US-Bundesstaaten Indiana und Mississippi sechs Menschen getötet und schwere Verwüstungen angerichtet.
Der Bericht im Guardian