Was heute wichtig ist

26.04.2016

SPÖ ohne Konsequenzen. Die Niederlage Rudolf Hundstorfers bleibt vorerst ohne Konsequenzen für die Partei. Nach einer rund zweieinhalbstündigen Präsidiumssitzung am Montagabend trat Werner Faymann als SPÖ-Vorsitzender vor die Presse und erklärte: „Fürs Arbeiten sind wir gewählt und nicht fürs Streiten.“
Lukas Sustala hat 12 Zitate zum Zerfall der Volksparteien gesammelt

Hundstorfer dank Briefwählern doch Vierter. Die Briefwahlstimmen sind ausgezählt und haben wie erwartet nichts an den ersten drei Plätzen geändert. Aber die fast 535.000 Briefwähler verhalfen Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zum vierten Platz vor ÖVP-Kandidaten Andreas Khol. Die Wahlbeteiligung ist mit der Briefwahl von 60,0 auf 68,5 Prozent gestiegen.
Wahlkarte zu spät bekommen? Pech, heißt es dazu aus dem Innenministerium

Ukraine erinnert an Super-GAU von Tschernobyl. Mit Kranzniederlegungen, Konzerten und Ausstellungen gedenkt die Ukraine am Dienstag der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren. Präsident Petro Poroschenko wird zu einer Trauerstunde an der Ruine des havarierten Atomkraftwerks im Norden der Ex-Sowjetrepublik erwartet. In der Hauptstadt Kiew soll es weitere Aktionen zu Ehren der Opfer des Super-GAUs geben.
Was die Österreicher von Atomstrom halten – und nicht wissen

Kanadische Geisel von Islamistengruppe Abu Sayyaf getötet. Ein auf den Philippinen von der Islamistengruppe Abu Sayyaf entführter Kanadier ist von den Entführern getötet worden. Premierminister Justin Trudeau sprach am Montag in einer kurzen Fernsehansprache von „kaltblütigem Mord“. Der Kanadier war zusammen mit einem Landsmann am 21. September 2015 von Abu Sayyaf aus einer Hotelanlage verschleppt worden.

29-Jähriger bei Messerstecherei in Wien lebensgefährlich verletzt. Bei einem Streit zwischen Algeriern um Bier und Geld ist am Montagabend in Wien-Brigittenau ein 29-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wurde noch in der Nacht im Spital notoperiert. Nach den Tätern wird gefahndet.

Prozess nach Vergewaltigung eines Zehnjährigen in Wiener Bad. Am Dienstag muss sich jener Mann vor einem Schöffensenat im Landesgericht für Strafsachen verantworten, der am 2. Dezember 2015 im Theresienbad in Meidling einen zehnjährigen Buben vergewaltigt haben soll. Dem Angeklagten – es handelt sich um einen 20-jährigen Flüchtling aus dem Irak, der erst im September über die Balkanroute nach Österreich gekommen war – drohen bis zu zehn Jahre Haft.