Was heute wichtig ist

27.01.2016

Alles deutet auf Stenzel hin. Die Gerüchte verdichten sich, dass die FPÖ Ursula Stenzel als Kandidatin für die Präsidentschaftswahl ins Rennen schickt. Die endgültige Entscheidung soll heute in den Gremien fallen. Stenzel war für die ÖVP Bezirksvorsteherin im Ersten Bezirk in Wien. Als die Partei sie nicht mehr als Listenerste nominierte, kandidierte sie für die FPÖ.
Die Presse: Stenzel soll FPÖ-Kandidatin werden

Doskozil denkt über längeren Präsenzdienst nach. Der neue Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) will eine mögliche Verlängerung des Grundwehrdienstes prüfen lassen – für den Fall, dass die Flüchtlingskrise andauert. Sein Vorgänger Gerald Klug wollte davon nichts wissen. Denkbar ist für ihn auch, Präsenzdiener an der grünen Grenze einzusetzen.
ORF: Doskozil will verlängerten Grundwehrdienst prüfen lassen

Schusswechsel zwischen Polizei und Bürgerwehr. Die US-Polizei hat die wochenlange Besetzung eines Nationalparks in Orgeon durch eine regierungsfeindliche Bürgerwehr aufgelöst. Bei einem Schusswechsel kam ein Mann zu Tode, die beiden Anführer wurden in Gewahrsam genommen. Sie hatten im Kampf um Weiderechte ein Verwaltungsgebäude besetzt.
Die New York Times berichtet über die Hintergründe

Rom verdeckt Statuen für Rohani.  Zum ersten Mal seit über zehn Jahren ist ein iranischer Präsident zum Staatsempfang nach Europa gereist. Im Vordergrund von Rohanis Reise nach Italien und Frankreich stehen die wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa, die mit der Umsetzung des Atomabkommens zu neuem Leben erwachen. Für den Besuch des Oberhauptes des schiitischen Gottesstaates wurden in Rom einige nackte Statuen verhüllt, an denen der strenggläubige Rohani Anstoß nehmen hätte können.
Der Guardian über die verhüllten Statuen
Korrespondentin Monika Bolliger über Rohanis große Reise

Dschihadisten bekennen sich zu Geiselnahme. Al-Kaida-nahe Terroristen haben sich in einem Video zu einer Geiselnahme einer Schweizer Missionarin im malischen Timbuktu bekannt. Die Frau wurde Anfang Jänner aus ihrem Haus verschleppt.

Die Zika-Mücke sticht zu. 220.000 brasilianische Soldaten informieren derzeit über Stechmücken, die den sogenannten Zika-Virus verbreiten. Er ist vor allem für Schwangere und Babys gefährlich. Das Virus hat es bereits in die Schweiz geschafft, zwei Tropenurlauber reisten infiziert ein.
Der Zika-Virus in der Schweiz

Dänisches Parlament beschließt umstrittenes Asylgesetz. Das Parlament stimmte am Dienstag zu, Flüchtlingen unter anderem persönliche Wertgegenstände oder Bargeld ab einem Wert von 10.000 Kronen (1.340 Euro) abzunehmen. Damit sollen Unterbringung und Verpflegung von Asylwerbern finanziert werden. Integrationsministerin Støjberg verteidigte die Pläne im EU-Parlament als „fair und angemessen“.