Was heute wichtig ist

27.07.2016

Clinton ist Kandidatin. Die US-Demokraten haben Hillary Clinton offiziell zur Präsidentschaftskandidatin gekürt. Beim Parteitag in Philadelphia erreichte die frühere Außenministerin, Senatorin und First Lady am Dienstag die absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen. Clinton ist damit die erste Frau in der 240-jährigen Geschichte des Landes, die von einer der beiden großen Parteien ins Rennen um die Präsidentschaft geschickt wird.
Erste Frau auf dem Weg ins Weiße Haus

Anschlag in Frankreich. Zwei mit Messern bewaffnete Männer hatten in einer Kirche bei Rouen während der Morgenmesse mehrere Personen festgehalten. Beim Polizeieinsatz wurden die Täter, die laut offiziellen Angaben Anhänger der Terrormiliz IS sind, getötet. Einer der Attentäter stand wegen Extremismus-Verdachts unter behördlicher Überwachung und beging die Tat mit einer elektronischen Fußfessel. Die Opposition fordert nun ein härteres Vorgehen.
Terrorangriff auf Symbol des Glaubens

Polen, Spanien, Portugal. Die EU-Kommission berät erneut über die umstrittene Verfassungsreform in Polen. Hauptproblem ist das neue Verfahrensgesetz. Ebenso auf der Tagesordnung des wöchentlichen Treffens der Kommissare steht die Entscheidung über die Strafen für Spanien und Portugal. Beide Länder haben jahrelang die vorgeschriebene Grenze von drei Prozent beim Budgetdefizit überschritten.
EU erhöht den Druck auf Polen
EU-Defizitverfahren gegen Spanien und Portugal: Der Countdown läuft

Vergleich für VW. Das US-Gericht hat einen Milliarden-Vergleich im VW-Dieselskandal genehmigt. Richter Charles Breyer gab am Dienstag seine vorläufige Zustimmung zu dem geplanten Kompromiss. VW hatte sich mit Kunden auf 14,7 Milliarden Dollar geeinigt. Die US-Kläger haben nun mehrere Wochen Zeit, um den Kompromiss anzunehmen. Danach will das Gericht endgültig entscheiden.
VW nimmt in den USA eine wichtige Hürde

Papst trifft Jugend. Papst Franziskus wird heute beim katholischen Weltjugendtag im polnischen Krakau erwartet. Das katholische Kirchenoberhaupt soll um 17.00 Uhr eine erste Ansprache halten. Es wird damit gerechnet, dass sich der Papst auch zur Aufnahme von Flüchtlingen äußert – ein kontroverses Thema in Polen, dessen nationalkonservative Regierung sich dagegen sperrt. Die Abschlussmesse des internationalen Treffens am Sonntag wird vom Papst persönlich geleitet.