Was heute wichtig ist

27.09.2016

Hartes TV-Duell zwischen Clinton und Trump. Hillary Clinton und Donald Trump haben sich im Rennen um das Weiße Haus ein höchst engagiertes und teils hart geführtes TV-Duell geliefert. Trump wirkte teils aggressiv und oft atemlos, Clinton gab sich meist gelassen und versuchte mit Argumenten zu überzeugen. Beide gerieten unter anderem bei Themen wie internationaler Handel und bei der Integration der afroamerikanischen Minderheit aneinander.
NZZ.at: Amerikanischer Wahlkampf aus der Ferne betrachtet
NZZ: Hochseilakt vor 100 Millionen Zuschauern
NZZ.at: Ein Schlüsselmoment für Trump und Clinton
The Guardian: Clinton delivers poised showing as Trump forced on the defensive
NYT: Trump an Clinton clash on Terrorism, Jobs and Race
BBC: US election: Sparks fly in Clinton-Trump due
orf.at: Hartes erstes TV-Duell

Aleppo erneut bombardiert, Russland unterstützt Assad weiter. Nach den bisher schwersten Bombardierungen im Norden Syriens haben Kampfjets am Montag erneut Dutzende Angriffe auf Rebellengebiete der umkämpften Stadt Aleppo geflogen. Einwohner aus den Rebellengebieten der Stadt berichteten über eine größere Zahl von Opfern. Ungeachtet der Kritik kündigte Russland an, das Vorgehen syrischer Truppen weiter zu unterstützen. Es gehe nicht um Orte, sondern um Ziele – und das Ziel sei der Kampf gegen Terroristen, so Außenminister Sergej Lawrow.
NZZ.at: Geplante Bodenoffensive in Syrien: Intensive Luftangriffe auf Aleppo
NZZ.at: Uno-Sicherheitsrat zu Krieg in Syrien: Scharfe Worte gegen Bomben
The Guardian: ‚Hell itself‘: Aleppo reels from alleged use of bunker-buster bombs
NYT: Unrelenting Assault on Aleppo Is Called Worst Yet in Syria’s Civil War

EU stattet Flüchtlinge in der Türkei mit Geldkarten aus. Die Europäische Union hat am Montag ein spezielles Geldkartenprogramm für Flüchtlinge gestartet. Mit den Prepaid-Karten können Flüchtlinge nach eigenen Bedürfnissen Geld am Automaten ziehen, Einkäufe erledigen, Mieten begleichen oder Bildungsangebote zahlen. Fast 350 Millionen Euro stellt Brüssel für das Programm bereit. Jede Karte wird monatlich mit hundert türkischen Lira (30 Euro) aufgeladen.
Der Standard: Geldkartenprogramm: EU stattet Flüchtlinge mit Prepaidkarten aus

Kolumbiens Regierung und FARC-Guerilla besiegelten Frieden. Nach einem halben Jahrhundert Gewalt, Elend und Vertreibung zieht Kolumbien einen Schlussstrich unter den ältesten Konflikt Lateinamerikas. Präsident Juan Manuel Santos und der Kommandant der linken Guerillaorganisation FARC, Rodrigo Londono alias „Timochenko“, setzten am Montag (Ortszeit) ihre Unterschrift unter einen Friedensvertrag. „Es gibt einen Krieg weniger auf der Welt – den in Kolumbien“, sagte Santos. „Nun soll der Frieden blühen.“ Rebellen-Chef „Timochenko“ sagte: „Der Krieg ist vorbei. Jetzt beginnen wir damit, den Frieden aufzubauen.“
NZZ: Historischer Frieden in Kolumbien besiegelt
orf.at: Volk stimmt über Krieg oder Frieden ab
BBC: Colombia peace deal: Historic agreement is signed

Russland erwägt Veto gegen Guterres als Bans Nachfolger. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Presse“ will Russland gegen die Wahl des portugiesischen Ex-Flüchtlingskommissars Antonio Guterres zum neuen UNO-Generalsekretär ein Veto einlegen. Die Regierung in Moskau beharre auf einem Kandidaten aus der osteuropäischen Staatengruppe als Nachfolger von Ban Ki-moon, berichtete das Blatt unter Berufung auf russische Diplomatenkreise. Bans Amtszeit läuft mit Jahresende aus. Guterres hatte bei den bisherigen Probeabstimmungen die meiste Unterstützung erhalten.
Die Presse: Moskau will Veto gegen Guterres einlegen
The Guardian: António Guterres takes step closer to becoming UN secretary general

Regierung einigte sich auf neues Krisenmanagement. Die österreichische Regierung hat sich nach finalen Verhandlungen am Montag auf ein neues Krisenmanagement im Terrorfall geeinigt. Das bestätigten das Verteidigungs- und das Innenministerium am Montagabend. Das Paket kann damit am Dienstag nach dem Ministerrat der Öffentlichkeit präsentiert werden. Inhaltliche Details wurden am Montag noch nicht verraten – nur so viel: Mit dem Paket sei eine schnelle Reaktionsfähigkeit im Krisenfall sichergestellt. Ein Weisungsrecht des Bundeskanzlers sei nicht enthalten, hieß es.
NZZ.at: Zerrüttete Verhältnisse
orf.at: Einigung auf neues Krisenmanagement

Astronomen entdeckten Anzeichen für Wasser-Geysire auf Jupitermond. Astronomen der US-Raumfahrtbehörde NASA haben nach eigenen Angaben weitere Anzeichen für die Existenz von Wasserdampf-Geysiren auf der vereisten Oberfläche des Jupiter-Monds Europa entdeckt. Europa, einer der mehr als 50 Monde des Gasgiganten, gilt laut NASA als einer der „Top-Kandidaten“ für die Existenz von Leben außerhalb der Erde, da die Wissenschaftler unter seiner Eisschicht einen gigantischen Ozean vermuten.
orf.at: Anzeichen für Wassergeysire auf Jupitermond entdeckt
The Guardian: Jupiter’s moon Europa may expel water plumes from under icy shell, Nasa says
BBC: Europa moon ‚spewing water jets‘