Was heute wichtig ist

27.10.2015

Frontex will mehr Befugnisse. Fabrice Leggeri, Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, verlangt mehr Befugnisse, um die Flüchtlingskrise besser bewältigen zu können. Die Präsenz der Agentur an innereuropäischen Grenzen müsse gestärkt werden, außerdem will Leggeri auch ohne explizites Hilfsgesuch eines Mitgliedstaates aktiv werden dürfen.
Niklaus Nuspliger hat in Brüssel mit Leggeri gesprochen

Seehofer kritisiert Österreich. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat Österreich mangelnde Koordination des Flüchtlingszustroms an den bayerischen Grenzen vorgeworfen. „Dieses Verhalten Österreichs belastet die nachbarschaftlichen Beziehungen“. Es sei nun die Aufgabe von Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit der Regierung in Wien zu sprechen.
Passauer Neue Presse: „Merkel muss wegen Flüchtlingen mit Österreich reden“

USA provozieren China. Amerika hat den Zerstörer „USS Lassen“ ins Südchinesische Meer geschickt, wo er stundenlang vor den Spratly-Inseln kreuzen sollte. Das Manöver ist eine Reaktion auf Pekings Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer: China hat in den vergangenen Monaten begonnen, in dem von Vietnam, den Philippinen und Peking beanspruchten Territorium – einer wichtigen Handelsroute – künstliche Inseln mit Landebahnen anzulegen.
Quartz: The US just challenged China in the South China Sea and… nothing happened

Wieder tausende bei Pegida-Zügen. Am Montagabend haben sich in Dresden, Leipzig und Chemnitz erneut tausende Menschen zu einer Kundgebungen der islamfeindlichen Pegida-Bewegung versammelt. Nach Schätzungen marschierten allein in Dresden zwischen 10.000 und 12.000 Anhänger von Pegida auf. In Leipzig kam es am Rande einer Kundgebung zu Ausschreitungen.

Rot-grüne Koalitionsverhandlungen beginnen. Im Wiener Rathaus beginnen heute, Dienstag, die Koalitionsgespräche zwischen SPÖ und den Grünen. Die Kernverhandlerteams um Bürgermeister Michael Häupl und noch-Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sollen den Fahrplan der inhaltlichen Runden fixieren.
Wenn Vassilakou Vizebürgermeisterin bleibt, würde Johann Gudenus Häupl vertreten

Über 200 Tote nach Erdbeben in Pakistan. Nach einem schweren Erdbeben in der Hindukusch-Region setzten Helfer am Dienstag die Suche nach weiteren Opfern fort. Bisher wurden in Pakistan und Afghanistan bereits über 200 Tote geborgen. Im Dreiländereck Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan entstanden bei dem Beben der Stärke 7,5 am Montag schwere Schäden.


Credits: REUTERS/Stringer