Was heute wichtig ist

29.01.2016

Syrien-Gespräche ohne Opposition. In Genf sollen am Freitag die Syrien-Gespräche wie geplant beginnen. Unklar ist noch, wer teilnehmen wird. Die Opposition hatte am Donnerstag ihre Teilnahme abgesagt, somit werden keine syrischen Regimegegner vertreten sein – entsprechend gering sind die Erfolgsaussichten der Gespräche.
Reuters über die Gründe der Opposition, nicht teilzunehmen

WHO-Dringlichkeitssitzung wegen Zika. Wegen des vor allem in Südamerika grassierenden Zika-Virus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Dringlichkeitssitzung für Montag einberufen. Die Epidemie verbreite sich auf dem amerikanischen Kontinent „explosionsartig“, sagte WHO-Chefin Margaret Chan. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) kündigte an, wegen des Zika-Virus spezielle Verhaltensrichtlinien für die Sommerspiele in Rio de Janeiro zu erlassen.
Das Zika-Virus, erklärt von Vox

Akademikerball. Die Wiener Innenstadt wird heute wieder Schauplatz von Protesten gegen den von der Wiener FPÖ veranstalteten Akademikerball. Bis zu 2.800 Polizisten sind rund um den Veranstaltungsort – die Wiener Hofburg – im Einsatz. Ab 16 Uhr wird die Umgebung der Hofburg gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Die größte Demonstration wird ab 17 Uhr Uhr von der Universität durch die Innenstadt bis zum Museumsquartier ziehen.
Drohungen im Vorfeld: Da läuft was aus dem Ruder

Polen baut weiter um. Das polnische Parlament hat die Zusammenlegung von Justizministerium und Generalstaatsanwaltschaft beschlossen. In Zukunft ist der Justizminister also auch Generalstaatsanwalt. Die national-konservative Regierung schränkt damit die Unabhängigkeit der Justiz weiter ein.

Iran kauft 118 Airbus-Passagierflugzeuge. Der Vertrag wurde am Donnerstag während des Frankreichbesuchs von Präsident Hassan Rohani unterzeichnet. Es wird erwartet, dass in Anwesenheit Rohanis und seines Gastgebers François Hollande noch etwa 20 weitere Wirtschaftsabkommen besiegelt werden.
Nikos Tzermias berichtet von Rohanis Paris-Trip

Deutschland schränkt Familiennachzug ein. Die deutschen Koalitionsspitzen haben sich auf einen Kompromiss beim Asylpaket II geeinigt. Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz werde für zwei Jahre ausgesetzt.