Was heute wichtig ist

29.03.2016

Schießerei am US-Kapitol. Ein Mann hat im Besucherzentrum des US-Kapitols in Washington mit einer Waffe auf einen Polizisten gezielt und damit einen Großalarm ausgelöst. Die Beamten haben den Mann daraufhin angeschossen, er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Terroristischen Hintergrund schloss die Polizei indirekt aus.
Der Täter soll sich schon einmal als „Prophet Gottes“ bezeichnet haben

Der Brüsseler Flughafen-Attentäter ist weiterhin flüchtig. Am Wochenende wurden weitere Verdächtige festgenommen. Fayçal C., der für den mit Fahndungsbild gesuchten „Man mit Hut“ gehalten wurde, ist allerdings wieder frei. Die Zahl der Toten ist eine Woche nach den Anschlägen auf 35 gestiegen.
Rene Höltschi berichtet aus Brüssel über die aktuellen Entwicklungen
Belgien, der überforderte Staat

Mazedonien hält Grenzen mindestens bis Jahresende dicht. Mazedonien wird seine Grenzen mindestens bis zum Jahresende geschlossen halten. Das hat das mazedonische Parlament am Montag beschlossen. Das Parlament verlängerte den Notstand, den es im August 2015 ausgerufen hatte, der den Einsatz des Militärs an den Landesgrenzen rechtfertigt.

FBI knackt iPhone von Attentäter ohne Hilfe von Apple. Der aufsehenerregende Streit zwischen Apple und der US-Regierung um das Entsperren des iPhones eines toten Attentäters ist vorerst vorbei. Den Ermittlern sei es gelungen, an die Daten auf dem Telefon zu kommen, Unterstützung von Apple werde nicht mehr gebraucht, hieß es in Gerichtsunterlagen vom Montag. Wer der Helfer ist und wie die Methode funktioniert, wurde bisher nicht bekannt. Apple hatte sich einer gerichtlichen Anordnung widersetzt.
NZZ-Digitalredakteur Nino Maspoli mit den Details