Was heute wichtig ist

29.10.2015

5.000 bei Passau, 6.000 in Spielfeld. Beim Grenzübergang Achleiten-Passau sind in der Nacht knapp 5.000 Flüchtlinge angekommen. Unterdessen kommen weiter Tausende aus Slowenien nach Österreich. Am Mittwochabend befanden sich im Sammelzentrum in Spielfeld rund 6.000 Menschen. Der Großteil konnte in den beheizten Zelten des Roten Kreuzes untergebracht werden.
In Passau wächst die Belastung – und die Wut auf Österreich

Faymann: Kein Zaun. Mikl-Leitner: Zaun. Bundeskanzler Faymann hat am Mittwochabend nach einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker klargestellt, „dass Zäune keinen Platz in Europa haben“. Im Widerspruch dazu  plant die Regierung Sperren zur besseren Kontrolle  an der steirisch-slowenischen Grenze. Innenministerin Mikl-Leitner hatte von einem Zaun als technische Sperre in Spielfeld gesprochen.
NZZ: Faymann dementiert Grenzzaun-Pläne
Meinung: Eine Gesellschaft, die andere aussperrt, sperrt sich selbst ein

Kerry: Syrien-Gipfel soll „Weg aus der Hölle“ finden. Die Außenminister von Russland, Saudi-Arabien, den USA und der Türkei treffen einander heute zu neuen Beratungen über den Syrien-Konflikt in Wien. US-Außenminister John Kerry erklärte, der Syrien-Gipfel solle einen „Weg aus der Hölle“ finden. Die Gespräche werden am Freitag in größerer Runde fortgesetzt, erstmals sollen auch Vertreter des Iran teilnehmen.

US-Repräsentantenhaus verabschiedete Zwei-Jahres-Haushalt. Das US-Repräsentantenhaus hat einen Zwei-Jahres-Haushalt verabschiedet und damit die Gefahr eines erneuten „government shutdown“ während der restlichen Amtszeit von US-Präsident Obama gebannt. Der Haushaltskompromiss, auf den sich die republikanische Mehrheit im US-Kongress mit dem Weißen Haus geeinigt hatte, wurde gestern mit den Stimmen der Demokraten sowie von fast 80 moderaten Republikanern verabschiedet. Der Gesetzestext erhöht die Staatsausgaben um 80 Milliarden Dollar und hebt die Schuldenobergrenze an.

Herumtreibendem US-Militärluftschiff ging die Luft aus. Über Pennsylvania hat die Jagd auf ein unbemanntes US-Militärluftschiff ein Ende gefunden, dessen Verankerung gerissen war. Der Zeppelin, Teil eines Radarsystems zur Raketenabwehr, war mehrere Stunden lang durch den Staat getrieben und hatte mit einem herunterhängenden Seil mehrere Stromleitungen gekappt, bevor ihm schließlich die Luft ausging.
Quartz erklärt das JLENS-System, zu dem das Luftschiff gehört.