Was heute wichtig ist

29.12.2015

Haft für Ehud Olmert. Das Höchste Gericht in Jerusalem hat den ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert der Korruption für schuldig befunden. Er wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Gleichzeitig sprach ihn das Gericht aber von den schwerwiegendsten Vorwürfen frei.
NZZ: Gefängnisstrafe für Ehud Olmert

Iran verschifft Uran nach Russland. Mit der Ausfuhr von neun Tonnen Uran erfüllt die Islamische Republik eine wichtige Bedingung des Atomabkommens vom 14. Juli 2015. Im Gegenzug darf der Iran 137 Tonnen „Yellowcake“ aus Russland einführen. Das pulverförmige Gemisch aus Uranverbindungen ist Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen.
NZZ: Iran macht Schritt in Richtung Sanktionsende
Guardian: Iran ships 25,000lb of low-enriched uranium to Russia as part of nuclear deal

Terrorverdächtige in Belgien verhaftet. Die belgische Polizei hat zwei Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, Anschläge am Silvesterabend geplant zu haben. Dabei wurden Computer, aber keine Waffen sichergestellt.
BBC: Belgium arrests two over ‘New Year plot’

Polens Präsident unterzeichnet umstrittene Verfassungsreform. Das Gesetz über das Funktionieren des Verfassungsgerichts tritt mit der Unterschrift Andrzej Dudas sofort in Kraft. Dies macht es dem bisherigen Verfassungsgericht unmöglich, das Gesetz auf seine Verfassungsmäßigkeit zu prüfen.
NZZ: Präsident Duda setzt umstrittenes Gesetz in Kraft

Im Jahr 2015 sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Mindestens 67 von ihnen seien wegen ihrer Arbeit ums Leben gekommen, teilte die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ mit. Dies sei einer mehr als 2014 gewesen. Besonders viele Journalisten seien im Irak, in Syrien, in Frankreich und im Jemen in Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen.
NZZ: Weltweit 110 Journalisten 2015 getötet

Mit neun Flugzeugen nach Zürich. Nachdem sich der Emir von Katar ein Bein gebrochen hatte, flog die königliche Familie mit neun Flugzeugen nach Zürich, um den Monarchen in der Schweiz behandeln zu lassen. Es handelte sich dabei um Notlandungen, die von der Schweizer Luftwaffe genehmigt wurden.
Guardian: Qatari royals rush to Switzerland in nine planes after emir breaks leg