Was heute wichtig ist

30.03.2016

Korb aus dem Iran. Präsident Hassan Rouhani hat seinen für heute geplanten Besuch in Wien kurzfristig verschoben. Das teilte die Präsidentschaftskanzlei am Dienstag mit. Als Grund für die Absage wurden von der iranischen Seite Sicherheitsbedenken genannt. Rouhani hätte am Vormittag  von Bundespräsident Heinz Fischer mit militärischen Ehren empfangen werden und bis Donnerstag in Österreich bleiben sollen. Ein Ersatztermin wurde noch nicht genannt.
Die Meldung im NZZ-Newsticker 

Endzeitstimmung in Brasilia. Die politische Krise in Brasilien hat sich zunehmend verschärft, nachdem der wichtigste Koalitionspartner von Präsidentin Dilma Rousseff am Dienstag die Regierung verlassen hat. Eine Absetzung von Präsidentin Rousseff scheint mit dem Koalitionsbruch zunehmend unausweichlich.
NZZ-Korrespondent Tjerk Brühwiller berichtet aus São Paulo

Spielzeugsprengstoff. Der Täter, der am Dienstag ein Flugzeug der Egypt Air zur Landung auf Zypern gezwungen hatte, war nur mit einer selbstgebastelten Bombenattrappe bewaffnet. Das teilten die zypriotischen Behörden am Dienstagabend mit. Der Mann hatte von den Piloten der Maschine nach dem Start in Alexandria die Landung in Lacarna und Kontakt mit seiner Ex-Frau gefordert. Die Geiselnahme konnte unblutig beendet werden.
NZZ-Auslandsredakteur Beat Bumbacher hat die Ereignisse zusammengefasst

Ende der Epidemie. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den 2014 wegen der Ebola-Epidemie in Westafrika ausgerufenen globalen Gesundheitsnotstand aufgehoben. Die Epidemie sei bis auf Einzelfälle unter Kontrolle gebracht worden. Das teilte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am Dienstag in Genf mit. Seit Dezember 2013 hatten sich 28.000 Menschen mit dem Virus infiziert, rund 11.300 starben daran.
Die Welt berichtet

Grenzen der Obergrenzen. Die Bundesregierung legt am Mittwoch das finale Gutachten zur Begrenzung der Asylwerberzahl vor. Wie die APA berichtet wird das Papier im Anschluss an den Ministerrat von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) präsentiert.
NZZ-Korrespondentin Meret Baumann weiß, was zu erwarten ist
Trotz Verfassungswidrigkeit haben die Obergrenzen ihren Zweck erfüllt, meint Michael Fleischhacker