Was heute wichtig ist

30.05.2016

In der vergangenen Woche sind mindestens 700 Migranten im Mittelmeer ertrunken. 14.000 Personen wurden gerettet und nach Italien gebracht. Am Donnerstag ereignete sich das dritte Bootsunglück innerhalb weniger Tage, bei dem ein Schiff mit 600 Personen kenterte.
Andrea Spalinger berichtet aus Rom

Tote bei schweren Unwettern in Deutschland. Nach schweren Unwettern sind in Baden-Württemberg drei Menschen ums Leben gekommen. Besonders stark von Regenfällen und Hochwasser betroffen ist der Osten des süddeutschen Bundeslandes. Dort wurden in der Nacht zum Montag Anwohner evakuiert, deren Häuser einsturzgefährdet oder zerstört sind.

Verhandlungsführer der syrischen Opposition gibt auf. Die Bemühungen um eine Beendigung des Blutvergießens in Syrien haben am Sonntag einen schweren Rückschlag erlitten: Der Chefunterhändler der Regierungsgegner, Mohammad Alloush, trat von dem Posten zurück, weil er die Genfer Friedensgespräche als gescheitert betrachtet. Schuld seien das Regime des syrischen Machthabers Bashar al-Assad und die internationale Gemeinschaft.

Lega Nord-Chef spricht von „Wahlbetrug in Österreich“. Matteo Salvini, Chef der italienischen Oppositionspartei Lega Nord, ist der Ansicht, dass es bei der Präsidentschaftswahl in Österreich zu „Wahlbetrug“ zugunsten des Wahlsiegers Alexander Van der Bellen gekommen ist. Die Lega Nord zählt zu den Verbündeten der FPÖ im EU-Parlament. „In Österreich hat es Wahlbetrug gegeben. Alle haben sich gegen Hofer verbündet“, sagte Salvini im Interview mit dem TV-Kandal Sky Tg 24.

Bewaffnete töteten in Venezuela elf Menschen. Ein Killer-Kommando hat in Venezuela elf Menschen ermordet, darunter drei Teenager. Das Blutbad ereignete sich am Samstag im Staat Trujillo, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte: Die Bewaffneten holten ihre Opfer aus mehreren Häusern und führten sie in einen Hof, dort erschossen sie sie. Unter den elf Toten im Alter von 15 bis 76 Jahren ist auch ein Kolumbianer.

Fünf Blauhelmsoldaten bei Angriff in Mali getötet. Bei einem Angriff auf die UN-Friedensmission im westafrikanischen Mali sind fünf Blauhelmsoldaten getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde bei dem Angriff nahe der Stadt Sévaré im Zentrum des Landes schwer verletzt, wie die Vereinten Nationen am Sonntag mitteilten.