Britische Mühen und griechische Mühen

von Bernhard Schinwald / 09.06.2015

Warum sich auch mit dem britischen Dezentralisierungsmodell die Probleme nicht von selbst lösen und wie sich Brüssel und Athen in ihren Vorstellungen über die griechische Zukunft unterscheiden, lesen Sie im heutigen Europabriefing., lesen Sie in unserem heutigen Europabriefing.

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WACHSTUM

 

Leichtes Wachstum. Eurostat hat heute neue Zahlen über das BIP-Wachstum im ersten Quartal 2015 präsentiert. Sowohl die gesamte EU als auch die Eurozone wuchsen um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 legt die Wirtschaft in der Eurozone um ein Prozent und in der gesamten Union um 1,5 Prozent zu.

 

 GRIECHENLAND

 

Verhandlungen in der Nachspielzeit. In Brüssel kursieren derzeit ein „letztes Angebot“ der Geldgeber und ein „Gegenvorschlag“ aus Athen, die über die Zankäpfel in den Verhandlungen Auskunft geben. Die unterschiedlichen Positionen bei Renten, Arbeitsmarkt und der Mehrwertsteuer sind weiterhin die größten Hindernisse auf dem Weg zu einer Einigung. Auch bei den Zielen für den Primärüberschuss gibt es unterschiedliche Vorstellungen.

NZZ-Korrespondent René Höltschi fasst die Positionen zusammen und ortet die Verhandlungen bereits in der Nachspielzeit.

Auf NZZ.at: Worin sich die Athener und Brüsseler Positionen unterscheiden

 

 

GROSSBRITANNIEN

 

Devolution. Im September 2014 stimmten die Schotten für den Verbleib im Vereinigten Königreich. Im Gegenzug wurden Edinburgh mehr Kompetenzen versprochen. Die ersten Vorschläge aus London gehen der schottischen Regierung unter der Führung der Scottish National Party (SNP) zu wenig weit. Gleichzeitig wird aber auch über mehr Autonomie für England, Wales und Nordirland diskutiert.

Gerald Hosp, NZZ-Korrespondent in London, über den Devolutionsprozess.

Auf NZZ.at: Wie Großbritannien die Zuständigkeiten in den Teilnationen neu ordnet

 

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