Clubabend zum Nachhören

Flüchtlingskrise: Die verführerische Kraft der Bilder

von Gerald Gartner / 24.11.2015

Ein Bub, der tot an den Strand von Bodrum gespült wurde. Tausende Menschen, die zu Fuß von Ungarn nach Österreich über die Autobahn marschieren. Die Ladefläche eines Kleinlasters, auf der sich 71 Leichen türmen. Die Flüchtlingskrise ist vor allem eine Krise in Bildern: Sie zeigen Leid und Freude der Ankommenden, überfüllte Boote, verzweifelte Überlebende, Smartphones und viele junge Männer. Am Montagabend haben Petra Bernhardt (Lektorin für Visual Studies, Universität Wien), Martin Staudinger (Leiter Außenpolitik profil) und Fabian Knierim (Kurator Galerie WestLicht) mit Julia Herrnböck beim NZZ.at-Clubabend über die Kraft der Bilder diskutiert. 

Diese Fotos hat unser Podium mit Clubmitgliedern diskutiert:

Flüchtlinge kontrollieren ihr Smartphone, nachdem sie am Strand der griechischen Insel Kos gestrandet sind.
Credits: AFP / Angelos Tzortzinis
Fotograf Aris Messinis bringt in Lesbos ein Kind an Land.
Credits: Petros Tsakmakis
Syrische Flüchtlinge fliehen vor dem Wasserwerfer der türkischen Soldaten.
Credits: AFP Photo / Bulent Kilic
Flüchtlinge auf ihrem Weg durch Slowenien
Credits: Sergey Ponomarev für die New York Times
Aylan Kurdi ist bei der Flucht nach Europa gestorben. Der Körper des Dreijährigen ist an der türkischen Küste von Bodrum angespült worden.
Credits: Nilüfer Demir / NHA
Ein Mann nimmt ein Kind vor der mazedonischen Polizei und der Menschenmenge in Schutz.
Credits: AP / Darko Vojinovic
Jene syrische Familie, die von einer ungarischen Kamerafrau niedergetreten wurde, auf der Flucht vor ungarischen Polizisten
Credits: Marko Djurica/Reuters
Vater und Sohn haben heute in Barcelona Asyl gefunden
Credits: WestLicht
Die italienische Küstenwache bringt Flüchtlinge an Land, deren Schiff vor der Küste von Libyen sank.
Credits: Massimo Sestini