Reaktionen aus Europa

von Bernhard Schinwald / 26.01.2015

Wie reagiert Europa auf das griechische Wahlergebnis? Eine laufend aktualisierte Sammlung.

Ausnahmsweise nicht aus Europa: Das Weiße Haus gratuliert – dem griechischen Volk. Tsipras bleibt unerwähnt.

 

Marine Le Pen sagte dem Radiosender RTL France am Montag: „Ich freue mich über den demokratischen Hieb, den das griechische Volk der Europäischen Union versetzt hat.“

 

In Brüssel tagen heute die Finanzminister der Euroländer. Hier die Doorstep-Statements – unter anderm mit Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

 

13.46 Uhr: Monsieur le Président Jean-Claude Juncker meldet sich zu Wort:

 

Der österreichische Finanzminister Hans-Jörg Schelling:

Ich glaube, dass das, was im Wahlkampf populistisch angekündigt wurde zum Großteil nicht gehalten werden wird können, weil dazu die Geldmittel gar nicht vorhanden sind.

 

 

Thomas Wieser, Koordinator der Eurogruppe, erwartet eine Verlängerung der Hilfsprogramme für Griechenland. Das würde beiden Seiten helfen, einander anzunähern. Das sagte Wieser am Montag dem ORF.

 

Erste Reaktion der EU-Kommission von Margaritis Schinas, Sprecher von Kommissionspräsident Juncker:

 

Der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament Othmar Karas:

 

Der konservative finnische Premierminister Alexander Stubb hat am Montag seine Bereitschaft angekündigt, über die Verlängerung der Hilfsprogramme über deren Ablauf Ende Februar hinaus zu diskutieren. Hier das Originalstatement (finnisch).

 

Der britische Premier:

 

Der österreichische Bundeskanzler:

 

Die spanische Linkspartei Podemos, die in diesem Jahr ebenfalls die konservative Regierung herausfordern wird und in Umfragen aktuell genauso in Führung liegt:

 

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann:

 

Berichten zufolge haben der französische Präsident François Hollande und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz dem SYRIZA-Chef telefonisch gratuliert. Keine Reaktionen gibt es von der deutschen Regierungsspitze, der EU-Kommission, der EZB sowie des IWF.