Tsipras in Brüssel, Schäuble in Wien

von Bernhard Schinwald / 13.03.2015

Der griechische Premier Alexis Tsipras ist bei seinem Besuch am Freitag in Brüssel mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zusammengetroffen. Juncker sagte vor dem Gespräch:

Ich möchte behilflich sein. Die Kommission möchte behilflich sein. Aber die Kommission ist kein Hauptakteur in dieser Sache. Die wichtigen Entscheidung müssen von der Eurogruppe getroffen werden. Ich bin nicht glücklich mit den Entwicklungen in den letzten Wochen. Ich habe nicht den Eindruck, dass genügend Fortschritt gemacht wurde.

Ein Kurzvideo von Tsipras’ Besuch bei Juncker gibt es hier:

Angesichts der finanziellen Notlage Griechenlands wurden in den letzten Tagen die Warnungen vor einem GraccidentGraccident beschreibt die Gefahr eines ungewollten Austritts Griechenlands aus der Eurozone, der unvermeidbar werden könnte, wenn Athen das Geld ausgeht. lauter. Angesprochen auf ein solches Szenario, sagte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble am Donnerstagabend im ZIB2-Interview:

Da die Verantwortung und die Möglichkeit, das zu entscheiden, in Griechenland liegt, und da wir auch nicht so genau wissen, was die Verantwortlichen in Griechenland tun, können wir es auch nicht ausschließen.