Unterstützungskomitees für Griechenland-Wahl

von Bernhard Schinwald / 23.01.2015

Internationale Ökonomen und österreichische Parlamentarier bekundeten in dieser Woche ihre Unterstützung für die Forderungen von SYRIZA.

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Ökonomen richten sich am Montag im Guardian an die internationalen Geldgeber mit der Forderung:

We therefore urge the troika (EU, European Central Bank and IMF) to negotiate in good faith with the Greek government so that there is a cancellation of a large part of the debt and new terms of payment which support the rebuilding of a sustainable economy.

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weitere Ökonomen, darunter Joseph Stiglitz, taten es ihnen gleich und verlangten am Freitag in der Financial Times:

  1. eine Gnadenfrist, in der Griechenland seine Schulden nicht bedienen muss
  2. eine Reduktion der Schulden,
  3. finanzielle Mittel für effiziente Investitionen, speziell im Bereich der Exportförderung

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österreichische Parlamentarier aus Reihen der SPÖ und den Grünen erklären in einem Video auf YouTube, wieso ein SYRIZA-Sieg unbedenklich wäre, und richten Erfolgswünsche nach Athen.

Peter Pilz (Grüne): 

Ein Wahlsieg für SYRIZA ist ein Wahlsieg für die ökonomische Vernunft.

Bruno Rossmann (Grüne): 

Man wird über eine teilweise Tilgung (sic!) der Schulden, über eine Streckung der Rückzahlungen nach einem möglichen Wahlsieg von SYRIZA unbedingt diskutieren müssen.