Was bisher geschah und wie es weitergeht

von Bernhard Schinwald / 30.01.2015

Am Donnerstag machte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz den Anfang. Nachdem er in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Alexis Tsipras sichtlich erschöpft um Worte rang, war er im Interview mit den ARD-„Tagesthemen“ deutlich gefasster und fand erneut warnende Worte:

Wenn er diesen Konfrontationskurs fährt, wird er verlieren. Deswegen wäre es besser, er geht auf einen Kompromisskurs.

Ebenso am Donnerstag haben die EU-Außenminister die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland beschlossen. Die griechische Regierung stimmte – entgegen früherem Widerstand – zu.

Am Freitag wird Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in Athen mit der Regierung zusammentreffen. Um 15.30 Uhr (MEZ) werden Dijsselbloem und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis eine Pressekonferenz abhalten.

Finanzminister Varoufakis wurde in dieser Woche unter anderem mit folgender Aussage zitiert:

Ein Blick auf den Reiseplan des Finanzministers zeigt jedoch, dass er vorerst gar nicht nach Brüssel und Berlin reist. Stattdessen ist er am Sonntag in London, am Montag in Paris und am Dienstag in Rom.

Tsipras selbst reist am Montag nach Zypern und am Dienstag ebenso nach Rom. Auch ein Brüssel-Besuch soll in der kommenden Woche auf dem Programm stehen. Ein genaues Datum steht dafür noch nicht fest.