Caritas

Anerkennungspreis „Online“

Ein Prälat-Ungar-Preis für NZZ.at

von NZZ.at / 06.11.2015

Eine Meldung in eigener Sache: Wir freuen uns über die erste journalistische Auszeichnung für NZZ.at. Redakteurin Yvonne Widler wurde mit dem Prälat-Leopold-Ungar-Preis der Caritas für sozial engagierten Journalismus in der Kategorie Online geehrt.

Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis wurden heuer zum zwölften Mal Medienschaffende für herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Themen wie Armut, Pflege, Flucht, Integration, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen und Toleranz sowie Verständnis im Umgang mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft fördern. Der Preis wird in den vier Kategorien Print, TV, Radio und Online vergeben.

„Bei diesem Preis geht es um Journalismus, der schonungslos und gleichzeitig rücksichtsvoll ist. Um Journalistinnen und Journalisten, die aufdecken, ohne bloßzustellen. Die zur Sprache bringen, worüber andere lieber schweigen. Es geht darum, jenen eine Stimme zu geben, die andernfalls nicht gehört würden.“, sagt Caritas-Präsident Michael Landau. „Dieser Preis ist all jenen gewidmet, die für Themen einstehen, die keinen Aufschub dulden.“

Yvonne Widler erhielt den Anerkennungspreis in der Kategorie Online für zwei Beiträge, die im Phänomen „Geist“ erschienen sind: Ihre Reportage über das Leben im Hospiz (Ich habe geraucht, werde bald sterben, aber das ist okay) und für das Porträt der trans-identen Frau Sophie (Sophie hat lange genug gewartet).

In der Kategorie Online wurde der Hauptpreis an den ORF.at-Journalisten Simon Hader verliehen. Er erhält den Preis für seine Faktenchecks zu den Themen Asyl und Mindestsicherung. Duygu Özkan („Presse am Sonntag“), Mirjam Unger (ORF-„Am Schauplatz“) und Monika Kalcsics (Ö1) sind weitere Hauptpreis-Gewinner.

Alle Gewinner des diesjährigen Prälat-Ungar-Preises