Aus dem Rütli

Was nun, Europa? Gottes Tod und das Elend seiner Nachfolger

Gastkommentar / von Klaus Woltron / 16.11.2015

Dieser Essay ist nicht für eilige Leser bestimmt. Wer dennoch schnell informiert sein will, findet am Ende eine Zusammenfassung.

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Die düsteren Ereignisse der letzten Tage haben mich dazu veranlasst, einige Eckpunkte meiner Gesinnung einer strengen Prüfung zu unterziehen. Bestärkt wurde ich darin – im Nachhinein – durch die Meinung von Baudrillard, Döpfner und vielen anderen. In einer derart fundamentalen Frage ist es geboten, argumentativ recht weit auszuholen und die Hintergründe gewissenhaft auszuleuchten.

Der Schock


Credits: George Bannister / Flickr.com

Was früher unbestritten galt — zumindest die Zehn Gebote, oder das sogenannte Naturrecht — wird heutzutage ganz selbstverständlich infrage gestellt oder teilweise abgelehnt. Man diskutiert über Werte, Moral, Religionen, Götter unterschiedlicher Provenienz. Tabus werden – oft aus rein kommerziellen Gründen und höchst profitabel – gebrochen, Videos, die noch vor 30 Jahren beim Betrachter eine Verdammnis zur Höllenfahrt ausgelöst hätten, von Zehnjährigen interessiert betrachtet. Halbierte Leichen und abgeschlagene Köpfe erschrecken den Surfer im Internet. Hohe Politiker bekennen sich cool zu ihrer Pädophilie, Zäune zwischen Staaten werden gebaut und verdammt, die EU-Nationen bezichtigen einander des Nationalismus, während sie klammheimlich ihre eigenen Grenzen und Budgets sichern. Manche freuen sich über das Wachstum von Städten und deren Wirtschaftskraft, während andere die dadurch ausgelösten Umweltprobleme beklagen. Allabendlich ereifern sich teils selbsternannte Experten über die Auffassungen des jeweils anderen, eine Hälfte der Menschheit glaubt an den einen, die andere an etliche andere Götter, immer mehr an gar keine oder deren Nachfolger (s. weiter unten).

Unterschleif, Betrug und klammheimliche Gaunereien steigen in der gesellschaftlichen Akzeptanz, falls nicht gerade die eigenen Interessen betroffen sind. Das Klima erhitzt sich, niemand weiß, warum, und alle sind bemüht, dies auf zwei Grad zu beschränken, während sich Sonne, Mond und Sterne nicht sonderlich darum scheren. Es scheint, die Menschheit stünde kopf, nachdem sie sich in den letzten vierzig Jahren verdoppelt hat. Bis dahin brauchte sie etwa eine Million Jahre: Es ist also ein eher drastischer Sprung. Liegt dort des Rätsels Lösung? Hat die Menschheit den bis heute beobachtbaren Pfad der Konvergenz, der Vereinheitlichung von moralischen, sittlichen und politischen Regulativen verlassen?

Die Zeit der tausend Kulturen


Credits: Libyan Soup / Flickr.com

Vor etlichen zehntausend Jahren zogen kleine Gruppen von Jägern und Sammlern umher, fast ohne Kontakt untereinander. Alles außerhalb der eigenen Horde war Feind, hatte ganz eigene Regeln, Traditionen und Riten, Gesetze gab es nur im Kopf. Der Mensch – das erste Wesen, das sich kraft seiner Vorausschau und der Fähigkeit, eigene Regeln aufzustellen, für eine – wie man heutzutage mehr und mehr erkennen kann, eher begrenzte – Zeitspanne aus dem Korsett der blinden Evolution befreien konnte, schuf sich innerhalb seiner Horde ganz eigene, von Clan zu Clan höchst unterschiedliche, Weltanschauungen.

Über Jahrtausende hinweg, und unter unsäglichen Leiden, Kämpfen, Millionen Todesopfern, Aufbau und Verfall großer Reiche, Kulturen und Religionen schrumpfte die Zahl der Weltanschauungen und Götterbilder auf einige Dutzend, zahllose kleine Sekten abgerechnet. Die Ursache dafür lag darin, dass sich einzelne Mächte durchsetzten, andere unterwarfen und ihnen ihre eigenen Riten oktroyierten. Die Zahl der Gläubigen an Gott, Allah, Wischnu und Co. nahm entsprechend drastisch zu. Zwischendurch gab es stets Einzelne, die die Existenz eines höheren Wesens per individuelle Erkenntnis überhaupt ablehnten. Sie blieben aber allein und wurden wütend verfolgt, endeten oft am Kreuz oder Scheiterhaufen, ihre Bücher wurden verbrannt, ihre Erkenntnisse totgeschwiegen. Dieses Schicksal widerfuhr z.B. Lukrez und seinen Adepten in Humanismus und Renaissance. Immer stärker aber wurde über die Jahrhunderte hinweg die einigende Kraft der Götterei – unter den verschiedensten Fahnen.

Die einigende Kraft gemeinsamer Ansichten


Credits: Wikimedia Commons

Ein Fußballklub wird durch das Interesse der Fans an der Mannschaft und deren Erfolgs- oder Misserfolgsgeschichte zusammengehalten. Siege schweißen zusammen, Niederlagen spornen an. Wenn sich Letztere zu oft wiederholen, enttäuschen sie und führen zur Aufgabe des Glaubens an das Objekt, letztendlich zur Auflösung. Dasselbe gilt für Firmen, Parteien, Weltanschauungen und Religionen. Die Niederlagen bewirken, dass der Glaube an die uralten gemeinsamen Geschichten, Prophezeiungen, Gesetze, Ge- und Verbote unterminiert und nicht mehr allgemein und selbstverständlich, verinnerlicht, als „wahr“ akzeptiert wird. Diese Entwicklung nahm, nachdem der Vormarsch der Herrschaft des Intellekts, der Aufklärung und der Wissenschaften immer einflussreicher wurde, eine explosionsartige Weiterung im 19. Jahrhundert an.

Der Tod Gottes im Westen


Credits: Wikimedia Commons

Die Reaktionen waren europaweit enorm, als Friedrich Nietzsches Werk nach seinem Tod 1900 langsam bekannt wurde. Seine drastische Ablehnung der Religion, unter der vereinfachenden Parole „Gott ist tot“, aus dem Munde seiner beeindruckenden Zarathustra-Figur beeindruckte Generationen von jungen Menschen – und tut dies heute noch. Darwins Erkenntnis, dass der Mensch – besser der heutige Homo sapiens – nur ein vorläufiger Endpunkt einer jahrmillionenlange  Entwicklung der Natur, unter der – wiederum sehr stark vereinfachenden – Prämisse trial and error sei, samt vielen anderen Erkenntnissen aus allen möglichen Wissenschaftszweigen, gab dem um sich greifenden Atheismus in den verschiedensten Formen weiteren Auftrieb. Dennoch glaubt ein großer Teil der Menschheit – je jünger die soziale Entwicklung, desto umfassender – an Götter unterschiedlichster Provenienz, samt dem damit verbundenen mächtigen sozialen Kitt an moralischen und ethischen Regeln. Im Islam – einer Religion, der weit über eine Milliarde Menschen weltweit anhängen – ist dies besonders ausgeprägt.

In den sogenannten hochentwickelten Ländern des Westes ist hingegen eine Heterogenisierung der Denkweisen zu beobachten. Die Zerstörung des traditionellen Gottesglaubens höhlt zunehmend auch die damit verbundenen Systeme aus Ge- und Verboten aus. Die Menschen machen sich immer stärker auf die Suche nach Sinn in anderen Denkweisen und neuen Formen des Zusammenhalts. Man nutzt dazu einerseits in hohem Maße den Intellekt und verliert sich in kompliziertesten Definitionen, was denn nun das allgemeine Beste wäre, oder fällt resignierend in atavistische Glaubensformen – bis hin zu esoterischen, dem Hexenglauben nicht unähnlichen, jegliche intellektuelle Infragestellung ablehnende, Ansichten zurück.

Die paradoxen Wirkungen der Demokratie

Die Demokratie mit ihren Möglichkeiten, immer mehr Überkommenes in Frage zu stellen und die Ergebnisse zur Basis neuer Verbindungen, Parteien und Gesinnungsgemeinschaften zu machen, unterstützt diese fragmentierende Tendenz. Andererseits sorgt sie – vorausgesetzt eine verantwortungsbewusste Nutzung ihrer Möglichkeiten – für einen Ausgleich unterschiedlichster Auffassungen. Dies führt allerdings sehr oft zu suboptimalen Kompromisslösungen und einem Abgleiten in eine opportunistischen Surf-Mentalität der Gewählten betreffend die stets schwankenden Stimmungen im Volk.


Credits: epa

Geschickte Manipulatoren vermögen kraft ihrer finanziellen Macht und der Möglichkeiten der Beeinflussung der Volksmeinung per Presse, TV, Kino, Kunst, soziale Medien – breiten Volksschichten subtil neue Glaubensbekenntnisse zu oktroyieren. Letztere sind nicht wirklich demokratisch entstanden, aber höchst wirksam und finden durch die Hintertür des neu geschaffenen öffentlichen Bewusstseins auch Eingang in die offiziellen Doktrinen. Dieser Prozess hat immer existiert, schreitet heutzutage aber rasend schnell fort und führt zu einem Ersatz jahrhundertelang erprobter Verhaltensweisen und Werte durch schnell, oft gruppenegoistisch begründete, neuer Regulative.

Insbesondere die neuen Formen der Kommunikation bieten Heilslehren jeglicher Provenienz die Möglichkeit, zweifelnde Gemüter mit bombensicheren Patentrezepten und gemütvollen Auffassungen aus dem Bauch, ohne jegliche Kontrolle und Vorauswahl der Argumente durch Dritte, zu überfluten. Die Kräfte der Vernunft bleiben dabei sehr oft in der Defensive.

Der Ersatz der Götter durch Ideologien, Sekten und Heilslehren – und deren neuerlicher Tod

Der Mensch ist unglücklich bis zur Verzweiflung ohne das Gefühl, in einer gleichgesinnten Gemeinschaft zu leben. Wenn er Gott verloren hat – und das ist insbesondere im Westen der Fall – sucht er Halt, Sinn und Erfüllung in anderen sinnstiftenden Systemen samt philosophischem Überbau. Deren gibt es zahllose: Parteien, Vereine, Sekten, Ideologien, Geheimbünde; Firmen, Zeitungsredaktionen, soziale Netzwerke – alles, was Halt, Regeln, ein Oben und Unten vermittelt.

Aber auch die neuen Götter – Ideologien, Parteien, gelebter Darwinismus, Geld und Aufstieg in Großfirmen – können sterben. Und sie tun es in immer stärker spürbarem Umfang, befeuert von allumfassender Skepsis, einander widersprechenden Informationen, mangelnder Bildung, Verlust der Glaubwürdigkeit aller, früher sakrosankter, Institutionen und Informationsquellen, einer Flut von nicht mehr kontrollierbaren Informationen und Auseinandersetzungen, die immer radikaler und aggressiver, untergriffiger und lügenhafter werden.

Neue Hordenbildung: Der moderne Atavismus

Dieser Komposthaufen aus abgestorbenen, verfaulenden Sinngebungen ist der ideale Nährboden für Propheten und Heilsbringer jeglicher Provenienz. Das Resultat: Die ursprünglich einigermaßen homogene Gesellschaft des Westens splittert sich wieder in einzelne Stämme, Horden und Clans auf, fast wie vor 10.000 Jahren. Sie wird in einem gewissen Sinn atavistisch. Die Aufrechterhaltung einer allgemein anerkannten Ordnung wird immer schwieriger, die Lenkung dieser ungebärdigen Vielfalt durch immer weniger qualifizierte Politiker unsicherer und wankelmütiger – und die Möglichkeiten von Demagogen jeglicher Provenienz immer günstiger.


Credits: Dreikönigsgemeinde Frankfurt-Sachsenhausen

Eine dieser Heilslehren ist jene von den Segnungen der Multikulturalität. Obgleich weitgehende Übereinstimmung darin besteht – und es ist ja schwer wegzuleugnen – dass ein Kampf der Kulturen weltweit stattfindet, der sich insbesondere in den unterschiedlichen Manifestationen des Islam an den Grenzen zu anderen Religionen zeigt, hält man per political correctness und gesellschaftliche Tabuisierung die Vermischung unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Lebensarten für ein befruchtendes und unumkehrbares Geschehen, das der ganzen Menschheit Glück und Fortschritt bringen wird.

Was an den Grenzen zwischen den Kulturen Krieg und Horror stiftet, soll in einer kleineren Gemengelage, sozusagen im Mikrobereich, Vorteil bringen. (Eine gute Übersicht über diesen gesamten Themenkomplex gibt ein umfassender Artikel über Multikulturalität; ich gehe hier daher nicht weiter näher darauf ein.)

Das war bisher ein Bestandteil auch meiner politischen Überzeugung – allerdings ein etwas wackeliger. Langjährige Aufenthalte im Ausland erschütterten diese Meinung, wishful thinking und auch eine gewisse Kompromisssucht, ein wehleidiges Harmoniebedürfnis erstickten meine Zweifel an dieser gängigen Denkweise, die ein integrierender Bestandteil der political correctness geworden ist. Damit ist es jetzt vorbei.

Wunsch und Wirklichkeit

Die Erfahrungen mit dem Zusammenleben verschiedener Ethnien, Religionen und Kulturen in den letzten Jahrzehnten sind ernüchternd. Die Elendsviertel in den Banlieues von Paris, den Randgebieten von London, in Neukölln in Berlin und in vielen Ländern der Dritten Welt zeigen ein anderes Bild als das von manchen Parteien und vielen Gutwilligen immer noch hochgehaltene Ideal. Allerdings: Mehrere der Attentäter in Paris stammen aus dem berüchtigten, hauptsächlich von Muslimen bewohnten, Einwandererviertel Molenbeek in Brüssel.

Meine bisherige Meinung war, dass eine kontrollierte, dosierte Zufuhr neuer Ethnien und Einwanderung von Menschen anderer Kultur und Religion zwar Probleme schafft, längerfristig jedoch – vorausgesetzt eine sinnvolle Steuerung – für die betroffene Gesellschaft Befruchtung und Vorteil bringen. Diese Meinung vertrat ich auch bisher in der Frage der Zuwanderung von Menschen aus muslimischen Ländern, und der nähere Kontakt mit den allermeisten von ihnen bestätigten meine Hoffnung. Angesichts der letzten Ereignisse und einer näheren Befassung muss ich diese Meinung, sofern es sich um Einwanderer aus muslimischen Ländern handelt, radikal modifizieren.

Die Erfahrung mit praktisch allen Terroranschlägen und Verwüstungen in Europa – auch mit 9/11 in den USA – zeigt, dass dahinter muslimische Terrororganisationen oder Einzeltäter stammten. Die Mehrzahl rekrutierte sich aus Einwandererkreisen der letzten Jahrzehnte, welche, immer radikaler agierend, aus Elendsvierteln in London, Paris, Belgien, Schwenden etc. stammten – siehe die entsprechenden Berichte.

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen


  1. Credits: Creative Commons / Jailbird

    Die westliche Gesellschaft ist, was ihren Zusammenhalt anlangt, am Zerbröseln. Sie hat sich in den letzten Jahrhunderten mit steigender Geschwindigkeit in viele Gruppen unterschiedlicher Gesinnung aufgespaltet, die nur mehr durch immer theoretischere und menschenfernere sogenannte westliche Werte zusammengehalten werden: Europa, Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Sozialismus unterschiedlicher Intensität, Gelderwerb. Diese Werte bieten keinen wirksamen Ersatz mehr für die handfesten und in allen Gemütern verinnerlichten detaillierten Wertvorstellungen, wie sie noch vor 50 Jahren existierten. Die Gesellschaften sind instabil geworden, anfällig für Ideologen und Verführer jeglicher Provenienz. Sie lehnen Obrigkeit, Information und Leitung aus gemachter Erfahrung mit lügenhafter Gängelung, Fehlinformationen, Inkompetenz und Unterschleif auf allen Ebenen zunehmend ab. Sie sind zutiefst verunsichert und an einem Punkt labilen Gleichgewichts angelangt.

  2. Demgegenüber stehen 1,6 Milliarden Gläubige einer Religion, die nach wie vor straffste und verinnerlichte Regeln, Gesetze und Vorschriften befolgen und gegenüber zentralen Orders stets offen sind. Sie befinden sich – teils selbst verschuldet, teils durch kolonialistische Unterdrückung und Kriege der Westmächte ausgelöst – zumeist in prekären ökonomischen und sozialen Verhältnissen, etliche ihrer ehemaligen Länder sind vom Krieg erschütterte lost states. Millionen von ihnen haben nichts mehr zu verlieren und sind zum Äußersten bereit – wie die Terrorakte einerseits und die bedauernswerten Millionen Fliehende in Lagern und auf den Flüchtlingsrouten drastisch zeigen. In sehr viele Fällen gelang auch deren Integration nach Einwanderung in westliche Staaten nicht: Es bildeten sich Brutstätten für verzweifelte, indoktrinierbare 2. und 3. Generationen mit offener Gewaltbereitschaft.


  3. Credits: Privat/Molenbeek

    Extrapoliert man all dies und lässt das immer irrealer erscheinende offizielle Wunschdenken, was die zukünftigen Erfolge einer Integrationspolitik, die zunehmend an die Grenzen der Finanzierbarkeit stoßen wird, weg, so ergibt sich folgender Schluss:

    • Eine verweichlichte, höchst verunsicherte, zersplitterte, weitgehend führungslose und uneinige Bürgerschaft Europas mit 740 Millionen Menschen steht 1,6 Milliarden zwar durch die Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten gespaltenen, aber ihrem Glauben und ihren Anführern felsenfest treuen Muslimen gegenüber. Hunderte Millionen von ihnen leben in prekären Verhältnissen und haben nichts zu verlieren als ihr Leben.
    • Man ist derzeit dabei, über eine Million von potenziellen Banlieu – Neukölln – und Molenbeek (etc.) – Bewohnern großteils unkontrolliert in Europa einreisen zu lassen. Ein großer Teil der Ankommenden ist unqualifiziert und eine langjährige – vielleicht immerwährende – Belastung für die derzeit eher darnierliegende europäische Wirtschaft. Ein Ende der Zuwanderung ist nicht in Sicht, es gibt hunderte Millionen Kandidaten (im Mittleren Osten und in Afrika) mit gleichem Anspruch wie die bereits Angekommenen.
    • Das Risiko von Verelendung in Einwanderervierteln, Radikalisierung und Terror wird dadurch schon rein statisch in Zukunft stark steigen.
    • Ein Schutz der europäischen Bevölkerung wird bei Anhalten dieser Tendenzen nur mehr durch weitere drastische Verschärfung der Einschränkung persönlichen Freiheit des Bürgers möglich sein – oder man nimmt eine latente Gefährdung von öffentlichen Einrichtungen, Versammlungsorten, Schulen, Kindergärten etc. bewusst in Kauf.

Fazit

  • Die Einwanderung aus muslimischen Ländern ist so schnell wie möglich, u.U. auch unter Inkaufnahme der Änderung grundlegender Prämissen entsprechender Gesetze – auf ein Maß zu reduzieren, welches maximal ein Gleichbleiben der europäischen Bevölkerungszahl sicherstellt.
  • Jeder Einwandernde ist sorgfältig zu kontrollieren, zu dokumentieren und den Gesetzen der Europäischen Staatengemeinschaft, ohne Ansehung der Religion und Herkunft, zu unterwerfen.
  • Bis die derzeit außer Kontrolle befindlichen Regeln von Schengen nachweislich lückenlos vollzogen werden, hat dies jeder europäische Staat selbst zu verantworten.
  • Die westliche Wertegemeinschaft (oder was sich so nennt), wird ihre Existenz – und auch den Frieden in Europa – mittelfristig nur sichern können, wenn sie im Mittleren Osten und in Nordafrika wieder stabile Verhältnisse schafft oder sich hermetisch gegen das dortige Chaos abschottet.

 Einen Mittelweg, wie derzeit naiv erhofft, gibt es nicht.