Wie dürfen wir unsere Kinder kriegen?

von Yvonne Widler / 21.01.2015

Stark diskutiert in der Bioethik und in der Politik ist die Fortpflanzungsmedizin, vor allem im Bereich der PID und IVF. Als Präimplantationsdiagnostik (PID) werden Untersuchungen bezeichnet, auf deren Basis entschieden wird, ob ein durch In-vitro-Fertilisation (IVF), also ein durch künstliche Befruchtung produzierter Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll. Diese Methode soll in erster Linie angewendet werden, um genetische Erbkrankheiten zu vermeiden. „Kranke“ Embryonen werden aussortiert. Durch IVF wird menschliche Befruchtung ohne sexuelle Vereinigung von Mann und Frau herbeigeführt. Schließlich werden der Mutter Embryonen eingepflanzt, im Idealfall nistet sich einer davon ein, die übrigen werden eingefroren. Sollte sich aber mehr als nur ein Embryo einnisten, werden die anderen abgetrieben.

Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz ist soeben im Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS beschlossen worden. Die Hintergründe dazu lesen Sie in unserem Phänomen Parlament.