Animierte Grafik

Das Schreckensszenario von 500.000 Arbeitslosen

von Lukas Sustala / 02.11.2015

Im Winter steigt die Arbeitslosigkeit traditionell stark an. Was von den kalten Monaten arbeitsmarkttechnisch zu erwarten ist, haben wir in dieser Grafik analysiert. 

Die Arbeitslosigkeit steigt saisonal bedingt ab Oktober kräftig. Zwischen September und Jänner ist die Zahl der Arbeitslosen seit 2006 im Schnitt um 102.000 gestiegen. Dazu kommt noch, dass das Wachstum aktuell zu niedrig ist, um deutlich mehr Menschen in neue Beschäftigung zu bringen. Mit dem starken Wachstum des Arbeitskräftepotenzials – also den Menschen, die Arbeit suchen – kann die aktuell noch eher vom Stillstand gezeichnete Konjunktur nicht mithalten. Und so könnten Mahner wie der AMS-Chef Johannes Kopf recht behalten, wenn sie vor bis zu 500.000 Arbeitslosen warnen. Denn inklusive Schulungsteilnehmern waren im Oktober 410.000 Österreicher ohne Job, ein Plus von 100.000 über die Wintermonate kommt daher gefährlich nahe an die halbe Million.


 

Mehr zu lesen:

Die Arithmetik am Arbeitsmarkt: Das Wachstum ist zu gering, um die Arbeitslosigkeit zu senken – NZZ.at

Aussendung des Sozialministeriums zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten

Oktober-Zahlen vom Arbeitsmarktservice