REUTERS/Aly Song

Podcast

Muss man sich vor Chinas Crash fürchten?

von Lukas Sustala / 12.01.2016

Das Jahr ist noch jung, doch Chinas Aktienmärkte haben seit Jahresbeginn in sieben Handelstagen knapp 15 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Neu aufgestellte Handelsregeln an der Börse sind ebenso gescheitert wie die Beschwichtigungsversuche der chinesischen Behörden. Hedgefonds-Manager George Soros erwartet das Wiederaufflammen der großen Finanzkrise von 2008. Was hinter dem Crash steckt, welche Lehren Anleger ziehen können und was das für eine Exportwirtschaft wie die österreichische bedeutet, ist Thema der aktuellen Episode im Geld-Podcast.

In jedem Fall ist die aktuelle Unsicherheit die Fortsetzung des „Sommeralbtraums“ von 2015, als Sorgen um Chinas Wirtschaft schon einmal die Aktienmärkte durchgeschüttelt haben. Der Jahresbeginn ist mit knapp minus sechs Prozent übrigens bis dato der schlechteste im MSCI World, dem Weltaktienindex, auch in „Krisenjahren“ wie 2000 oder 2008 ging es vom Jahresbeginn an nicht schlechter los.


Mehr zum Thema:
Chinas „Kasino“ schließt nach 28 Minuten
Was Sie über Chinas Chaos wissen müssen
Die Jogginghosen-Zocker an Chinas Börse