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Geldwoche

Sechs Fragen, eine Antwort

von Lukas Sustala / 22.11.2015

An dieser Stelle lassen wir die Woche im Phänomen Geld gerne mit sieben Charts Revue passieren. Doch diese Woche ist es anders. Anhand von sechs Fragen und einer Antwort blicken wir zurück. Auf die Probleme der Stadt Wien mit Schweizer-Franken-Krediten, auf den schwachen Euro oder die US-Geldpolitik. Viel Spaß mit dem etwas anderen Wochenrückblick.

Frankenkredite der Stadt Wien

Die Stadt Wien könnte die Frankenkredite nach langem Gezerre in Euro konvertieren und dabei einen Wechselkursverlust verkraften müssen. Wie konnte es aber dazu kommen, dass die Stadt Wien Milliardenschulden in Schweizer Franken angehäuft hat?

Der schwache Euro

Die Europäische Zentralbank steht kurz davor, die Geldpolitik weiter zu lockern. Wer profitiert eigentlich davon, wenn die EZB noch einmal die Geldflut verstärkt?

Die Chance der Flüchtlingskrise

Angesichts des politischen Streits um die richtige Asylpolitik haben wir uns die ökonomischen Effekte des aktuellen Migrationsstroms angesehen, die ja von allen Seiten immer wieder ins Feld geführt werden. Sind die Migranten langfristig in jedem Fall eine Entlastung der Sozialsysteme?

Der Ölmarkt unter Schock

Der Ölpreis ist drastisch gefallen und mit ihm die Aussichten für die Branche. Angesichts eines so stark gefallenen Preises, muss die Frage gestattet sein: Werden alle Öl-Multis überleben?

Der Standort Österreich

Diese Woche gab es öfters ein paar schlechte Nachrichten für die heimische Wirtschaftspolitik. Doch welche Schlüsse wird wohl die Regierung ziehen, wenn die EU-Kommission das Budget kritisiert, Wirtschaftsforscher den Standort aus Sicht von Fachkräften und Bildungsexperten die Bildungsreform?

Die US-Geldpolitik

Die Notenbank in Washington hat diese Woche signalisiert, dass es im Dezember mit dem ersten Zinsschritt so weit sein könnte. Aber verlässt die US-Notenbank damit den Krisenmodus der vergangenen acht Jahre?

#DoItLikeDeMaiziere

Deutschlands Innenminister Thomas de Maiziere hat die einzig wahre Replik auf diese – und viele andere – Fragen geliefert: „Ein Teil dieser Antwort würde Sie verunsichern.“ Wer nichts sagen will, sagt also das. Und sorgt für die ultimative Verunsicherung. In unseren Texten werden die gestellten Fragen hingegen nüchtern und mit Fakten beantwortet.