Lukas Wagner

Islamische Schule

Die Lieblingsschule der Fundamentalisten

von Elisalex Henckel / 23.12.2015

Islamische Kindergärten sind zum Gegenstand einer hitzigen Debatte über Radikalisierung und Parallelgesellschaften geworden. Aber wie gehen eigentlich islamische Schulen mit diesen Themen um? Ein Besuch in den „Austrian International Schools“, an der gleich mehrere prominente Dschihadisten oder deren Kinder gelernt haben. (Videos: Lukas Wagner)

Montagfrüh, 7.46 Uhr, in Floridsdorf. Vor einem grauen Haus gegenüber der Nordbahnanlage fährt ein Seat Alhambra vor, ein zweiter Familienvan hält eine Ecke weiter. Die Fahrer steigen aus, öffnen die Hintertüren, um die Kinder auf den Rücksitzen rauszulassen.

Alle Mädchen tragen Kopftuch, auch jene, die noch Jahre bis zur Pubertät haben, ihre Väter ungestutzte Kinnbärte und Hosen, die über dem Knöchel enden – Salafisten halten es für ein Zeichen von sündhafter Eitelkeit, wenn die Unterkleidung eines Mannes bis zu den Schuhen reicht. Die Väter begrüßen einander, dann begleiten sie die Kinder in das graue Haus an der Ecke zur Weisselgasse.

Auf einem Schild über dessen metallener Eingangstür steht: „Oh ihr Menschen: Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr euch untereinander kennt“, und auf einem zweiten, langen, das über den vergitterten Fenstern im Erdgeschoß angebracht ist: „Austrian International Schools“.

Im Erdgeschoß des vierstöckigen Gebäudes befindet sich ein Kindergarten, den wohl nicht nur Ednan AslanEdnan Aslan ist Professor am Institut für Islamische Studien der Universität Wien. Er hat Anfang des Monats mit einem „Projektbericht“ über „islamische Kindergärten in Wien“ eine heftige Debatte über Parallelgesellschaften und Radikalisierung ausgelöst. zu den islamischen zählen würde: Die 167 Kinder, die hier betreut werden, sind ohne Ausnahme Muslime.

Österreichischer Lehrplan, islamische Prägung

Neben dem Kindergarten und einem Hort beherbergt das graue Haus aber vor allem drei Privatschulen: eine Volksschule, eine Neue Mittelschule und ein Oberstufenrealgymnasium. Allen dreien hat das Bildungsministerium ein dauerhaftes Öffentlichkeitsrecht verliehen. Das setzt Unterricht nach österreichischem Lehrplan voraus und befähigt zum Ausstellen rechtlich anerkannter Zeugnisse. Unterrichtet wird auf Deutsch. Laut Auskunft der Direktoren besuchen insgesamt 255 Kinder die AIS-Schulen. Gerade einmal zwölf Nichtmuslime gehen in diese Schule, das entspricht einem Anteil von etwa fünf Prozent.

„Wir sind eine private konfessionelle Schule“, sagt Hassan Mousa, der Obmann des Schulerhaltervereins. Das Essen sei halal, und die Schüler hätten die Möglichkeit, zwei Stunden pro Woche einen freiwilligen Koran-Unterricht zu besuchen, aber sonst gebe es eigentlich keine Unterschiede zu anderen Schulen: „Hier unterrichtet ein österreichisches Lehrerteam nach österreichischem Lehrplan.“

Auch im Stadtschulrat will man nicht von „islamischen“ Schulen sprechen, obwohl die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) den konfessionellen Charakter der AIS bestätigen musste, bevor es unter anderem eine Berechtigung zu staatlich bezahlten Lehrern gibt. Rein rechtlich gesehen sei nur die von der IGGiÖ selbst betriebene Islamische Fachschule für Soziale Bildung „islamisch“, sagte Arno Langmeier, der Leiter der Rechtsabteilung im Stadtschulrat. Wie viele andere Schulen die IGGiÖ ebenfalls als konfessionell deklariert hat, lasse sich vor Ferienbeginn leider nicht mehr erheben. Die IGGiÖ selbst zählt auf der Website ihres Schulamtes insgesamt zehn Privatschulen auf, zwei davon gehören zur AIS.

Die Expansion der Al-Azhar-Schule

Deren Gründer Hassan Mousa hat einst eng mit der Glaubensgemeinschaft zusammengearbeitet. Der in Österreich ausgebildete Jurist war auch als Religionslehrer tätig, wurde Ende der neunziger Jahre sogar erster Leiter der Islamischen Religionspädagogischen AkademieDie Institution heißt inzwischen „Privater Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen in Wien“, wird aber immer noch mit IRPA abgekürzt. und saß jahrelang im Schura-Rat der IGGiÖ. Anfang der 2000er Jahre gründete er eine Sekundarschule, die sich nicht nur in ihrem Namen, sondern auch in Bezug auf die vermittelten Inhalte auf die konservative, sunnitische Al-Azhar-Universität in Kairo berief.

Kurze Zeit später kamen eine Volks- und eine Hauptschule, die nach österreichischem Lehrplan arbeiteten, dazu. Die Sekundarschule tut dies erst seit 2010 – im Zuge dieser Veränderung wurde auch die ganze Gruppe von „Al-Azhar“ in „Austrian International Schools“ umbenannt.

Hassan Mousa kam Ende der 70er aus Ägypten nach Österreich, um hier Jus zu studieren. Vor 13 Jahren gründete er in Favoriten die Al-Azhar-Schule, aus der die „Austrian International Schools“ in Floridsdorf hervorgingen.
Credits: Lukas Wagner

Dass Hassan Mousa in sein mit Intarsienmöbeln geschmücktes Büro gebeten hat, um persönlich über die AIS Auskunft zu geben, lässt sich als Präventivmaßnahme werten. Nach der Debatte über die islamischen Kindergärten wäre es vermutlich nur eine Frage der Zeit gewesen, bis auch islamische Schulen thematisiert würden. Und seine haben in der Vergangenheit besonders oft für Aufregung gesorgt.

Mindestens drei Ex-Schüler in Syrien

Der IS-Propagandist Mohamed Mahmoud ist vermutlich der bekannteste, aber nicht der einzige Dschihadist unter den AIS-Alumni. Auch Firas H., der laut Angaben des aus Syrien zurückgekehrten Konvertiten Oliver N. gestorben ist, hat hier gelernt. Ein weiterer Schüler mit tschetschenischen Wurzeln soll mit seiner ganzen Familie nach Syrien gegangen sein.

Den jüngsten, auch medial ausführlich kolportierten Eklat bescherten aber noch anwesende Schüler – oder vielmehr deren Eltern – der Schule: Ein Musiklehrer beklagte sich vergangenen September beim Stadtschulrat, dass mehrere Kinder ihn während des Unterrichts angeschrien hätten, dass Musik „haram“, also verboten sei. Einige Kinder hätten dem Lehrer darüber hinaus erklärt, dass Muslime Nicht-Muslime schlachten dürften. Der Lehrer wurde entlassen.

Es sei nicht so gewesen wie im Bericht des Lehrers beschrieben, sagte Sigrid Friedl-Neubauer, damals Direktorin von Volks- und Neuer Mittelschule, dem ORF Report. Der Mann sei entlassen worden, weil er nicht mit Kindern habe umgehen können. Sie räumte aber ein, dass es an der Schule „sehr viele Eltern mit sehr tradierten, übertradierten Verhaltensweisen“ gebe. Es sei auch kein Geheimnis mehr, dass der radikale Prediger Mirsad O., besser bekannt als Ebu Tejma, seine Töchter hier eingeschult habe.

Die Herausforderungen werden nicht kleiner

Seit dem Vorfall mit dem Musiklehrer haben Hassan Mousas Schulen zwar keine großen Schlagzeilen mehr gemacht, aber die Herausforderungen wurden nicht kleiner: Ende November 2014 wurde Mirsad O. noch vor Morgengrauen in seiner Wohnung verhaftet. Die Cobra ging dabei offenbar so hart vor, dass seine Ehefrau laut Kronen Zeitung einen Schock erlitt und von der Rettung versorgt werden musste. Dass es eine ziemliche Aufgabe dargestellt haben könnte, seine Töchter nach einem solchen „Zugriff“ zu stabilisieren, darf man wohl annehmen.

Einen Monat später meldete eine andere Mutter ihre zehnjährige Tochter krank. Nach den Ferien tauchte das Mädchen nicht mehr auf. Stattdessen stand plötzlich ihr verzweifelter Vater in der Schule und äußerte den Verdacht, seine Ex-Frau sei mit ihrem neuen Mann und dem gemeinsamem Kind in das Herrschaftsgebiet des IS gereist. Er will über Kontakte zur türkischen Polizei herausgefunden haben, dass das letzte Signal ihres Handys kurz vor Silvester im Raum Gaziantep, also nahe der Grenze zu Syrien, geortet wurde.

Im April ging es schulintern wochenlang um die Kleider einer jungen Volksschullehrerin. Sie soll bei ihrer Einstellung noch Leggings und offene Haare getragen, sich dann aber binnen weniger Monate immer stärker verhüllt haben. Als sie gebeten wurde, ihre Schüler zum Schulschwimmen zu begleiten und im Schwimmbad ihre weite „Straßenbekleidung“ gegen engere „Sportbekleidung“ zu tauschen, habe sie sich geweigert. Das sei mit dem Koran nicht vereinbar, soll sie argumentiert haben, aus diesem Grund müsse sie auch eine Kündigung in Kauf nehmen. Bevor die Schule das tun konnte, tauchte die junge Frau einfach nicht mehr auf.

Im Mai meldete das Oberstufenrealgymnasium einen Fünftklässler wegen Radikalisierungsverdacht an den Stadtschulrat. Es kam zu Gesprächen mit dem Buben und seinen Eltern. Kurze Zeit später habe der Vater den Jugendlichen wegen „Vertrauensbruchs“ von der Schule abgemeldet, erzählt Horst Eichinger, der Administrator des ORG. Was aus ihm geworden sei, wisse er nicht.

Geduld – oder Abmeldung der Kinder?

Volksschuldirektorin Sigrid Friedl-Neubauer will nicht mehr nur über die Problemfälle sprechen. Von „Ghettoisierung“, über die die Zeitungen immer wieder berichteten, könne keine Rede sein, sagt sie, es gebe vielmehr einen „selbstverständlichen Austausch auf Augenhöhe. Wir leben miteinander, wir essen miteinander, wir nehmen auch ganz viele Dinge von ihnen an.“

Außerdem verweist sie auf die lange Liste von Projekten mit externen Partnern, die es an ihrer Schule gebe: Die AIS arbeitet eng mit Ednan Aslans Institut für Islamische Studien, Moussa Al-Hassan Diaw vom Netzwerk Sozialer Zusammenhalt, der Mädchenberatungsstelle Sprungbrett und zahlreichen Einrichtungen der Stadt Wien zusammen. Edith Schlaffers Verein „Frauen ohne Grenzen“ hat gleich zwei Präventionsprojekte gestartet: eine „Väterrunde“, in der Männer „ihre eigene Erziehungssituation reflektieren lernen“ sollen, und eine „Mütterschule“, in der Frauen lernen sollen, wie sie ihre Kinder vor Radikalisierung bewahren oder eine solche Entwicklung zumindest frühzeitig erkennen können.

Mehr Unterstützung wünscht sich die Direktorin aber von der Glaubensgemeinschaft, vor allem dann, wenn es um die Frage geht, wie korrekte islamische Erziehung aussehen sollte. Schulerhalter Mousa sieht vor allem den Staat in der Pflicht. „Die meisten unserer Schüler kommen aus dem Ausland“, sagt er. „Ich bettle um zusätzliche Deutschstunden, um Integrationsstunden und Zusatzlehrer, aber die bekommen wir nicht.“ Beim Stadtschulrat heißt es dazu, die AIS werde behandelt wie jede andere Privatschule auch: Wenn sie um Unterstützung ansuche, erhalte sie die, sofern sie ihr nach „objektivierbaren Kriterien“, wie der Anzahl der Kinder mit speziellem Förderbedarf, zustehe.

Gleichzeitig bemüht sich Hassan Mousa aber auch, die Rolle der Fundamentalisten an seiner Schule zu relativieren. „Wir reden hier über zwei oder drei Familien“, sagt er. „Für mich lohnt es sich, mit ihnen im Dialog zu bleiben. Ich bin sogar stolz, dass sie noch hier sind. Wir haben es geschafft, dass sie nach einem öffentlichen Lehrplan unterrichtet werden. Wir vermitteln ihnen, dass das, was sie von ihren Eltern hören, nicht die einzige Wahrheit ist. Und was wäre die Alternative? Dass sie ihre Kinder abmelden und zu Hause selbst unterrichten, wie es ihnen das Gesetz ermöglicht. Und das will doch kein Mensch.“

Nicht nur Hassan Mousa sieht seine Schule als letztes Bindeglied zwischen den Fundamentalisten und der Gesellschaft. In dieser einen Hinsicht hat ihm vor gut einem Jahr sogar die ehemalige Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl recht gegeben: „Jedes Kind hat das Recht, zum häuslichen Unterricht abgemeldet zu werden“, erinnerte sie damals in der Wiener Zeitung. „Es ist daher besser, wenn Kinder aus extremistischen Familien in die konfessionellen Schulen gehen. Dort können wir sie im Gegensatz zum privaten Rahmen kontrollieren. “

Mindestens zehn ultrakonservative Familien

Wer die Weisselgasse jedoch kurz vor Schulbeginn besucht, bekommt Zweifel an der von Mousa genannten Zahl der Fundamentalisten. An ultrakonservative Kleidervorschriften halten sich jedenfalls deutlich mehr als zwei bis drei Elternpaare. Dass es sich mindestens um zehn fundamentalistische Familien handeln dürfte, wie Hassan Mousa voriges Jahr selbst noch sagte, scheint deutlich realistischer.

Auf die Frage, was ihnen an den AIS so gefällt, gibt es verschiedene Antworten. Mousa selbst sagt: „Hier bekommen sie eine gute Ausbildung, die sie nirgendwo anders bekommen.“

Ex-Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl hingegen verwies gegenüber der Wiener Zeitung auf eine andere mögliche Ursache: „Diese Familien gibt es in der Weisselgasse erst seit kurzem“, sagte sie. „Zuvor waren sie in den Schulen der Webergasse und der Romanogasse, die vergangenes Schuljahr geschlossen wurden. Offensichtlich gibt es in Wien eine sehr extrem islamistische konservative Gruppe. Die suchen sich Schulen, wo die Kinder nach ihren Vorstellungen erzogen werden.“

Wieso ermöglicht das ausgerechnet ein Mann, dem Profil in einem 2009 veröffentlichten Porträt ein „Faible für gut sitzende Anzüge“ und eine „Vorliebe für teuren Whiskey“ attestierte? Als Verbreiter islamistischer Ideologien ist Moussa bisher nicht aufgefallen, 2013 ging er in Wien auf die Straße, um gegen den damals regierenden Muslimbruder Mohammed Mursi zu demonstrieren.  Aber vielleicht hatten die Fundamentalisten gar kein Interesse an einem Vordenker, vielleicht suchten sie bloß einen, der für ein gutes Geschäft auch mal Fünfe gerade sein lässt.

Zweifel an der Zuverlässigkeit des Schulerhalters

Fest steht jedenfalls, dass Hassan Mousa auf Grund seines situationselastischen Umgangs mit staatlichen Vorschriften schon öfters ins Visier der Behörden geraten ist. Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl kündigte zuletzt vergangenen November an, dass sie Mousas „finanzielle Gebarung bei den Subventionen“ überprüfen wolle. Ein im Jänner bekannt gewordenes Gerichtsurteil führte dazu, dass diese Untersuchung ausgeweitet wurde.

Der Jurist Mousa hatte laut Angaben von News einen ehemaligen Mitstreiter, der ihm 2007 betrügerische Absichten vorgeworfen hatte, wegen übler Nachrede verklagt. Er verlor das Verfahren jedoch auch in zweiter Instanz. Das Straflandesgericht Wien bestätigte ein Urteil des Bezirksgerichts Hernals, in dem es hieß: „Dr. Mousa veranlasste (…) dem Stadtschulrat höhere Ausgaben für Lehrergehälter als tatsächlich entstanden sind, vorzutäuschen.“ Es stellte außerdem fest, dass „Einnahmen aus den Hort- und Kindergartenförderungen (…) zur Deckung des laufenden Schulbetriebs herangezogen“ worden seien, so dass „durch diese Umleitung (…) die Schulträgervereine (…) einen Vermögensvorteil erlangten, der (…) nicht gedeckt und somit unrechtmäßig ist.“

Hassan Mousa beharrte Anfang des Jahres gegenüber News darauf, dass ihm weder zivil-, noch strafrechtlich etwas vorzuwerfen sei. Die zuständigen Stellen und die Staatsanwaltschaft hätten die Vorwürfe umfassend und ergebnislos geprüft. Im Gespräch mit NZZ.at verteidigte er sich ebenfalls, das entsprechende Zitat dazu autorisierte er jedoch nicht. Offenbar aus Wut darüber, dass das Gerichtsurteil überhaupt zur Sprache kam, gab er auch keine Auskunft mehr darüber, wie viel die Eltern für den Besuch ihrer Kinder an Mousas Schulen zahlen müssen.

Beim Stadtschulrat ist man indes noch zu keinem abschließenden Urteil über die AIS und ihren Betreiber gekommen. Die Behörde habe ein umfassendes Verwaltungsverfahren eingeleitet, sagt Arno Landmeier von der Rechtsabteilung. Es soll gleich mehrere Fragen beantworten: Wurden Subventionen korrekt verwendet oder hat die Schulbehörde möglicherweise Anspruch auf Regress? Aber auch: Hat der Unterricht – gerade in Fächern wie Turnen, Biologie, Schwimmen oder Musik, die manchen Eltern ein Dorn im Auge sind – wie vorgeschrieben stattgefunden? Und hat die AIS in Fällen mit Radikalisierungsverdacht adäquat reagiert?

Das Verfahren laufe noch, deshalb könne man derzeit keine Auskunft geben. Im ungünstigsten Fall für die AIS kann es mit einer Empfehlung enden, ihr das Öffentlichkeitsrecht zu entziehen. Durchsetzen müsste das dann allerdings das Bildungsministerium. Bis auf Weiteres dürfte in der Weisselgasse also alles beim Alten bleiben.