Die Wirtschaftskammer legt ihre Finanzierung offen, teilweise

von Moritz Moser / 18.02.2015

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) hat die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der NEOS zur Finanzierung der Wirtschaftskammern übermittelt. Besonders die Pensionsausgaben sind in den letzten Jahren stark gestiegen. So gab die Bundeswirtschaftskammer (WKO) 2010 13,2 Millionen Euro für Ruhestands- und Versorgungsbezüge aus, 2013 waren es bereits 31,9 Millionen.

Gleichzeitig stiegen die Einnahmen der Bundeskammer. Aus der Kammerumlage I erzielte sie trotz der schwachen Wirtschaft 2013 116.750.180 Euro, mehr als 16 Millionen mehr als 2008. Die Umlage II sank im selben Zeitraum leicht um knapp eine Million Euro.

Da sich das Interpellationsrecht des Parlaments nicht auf die ausgegliederten Organisationseinheiten bezieht, wurden Kosten und Personalstände zu Organisationseinheiten wie dem WIFI Oberösterreich, der Außenwirtschaft oder der Service GmbH nicht angegeben.

Übrigens: Die steirische Wirtschaftskammer hat in ihre Zahlen offenbar nicht die Mitarbeiter der Fachorganisationen eingerechnet.