Heta bietet Hypo-U-Ausschuss Kooperation an

von Moritz Gottsauner / 27.02.2015

Ob die „Heta Asset Resolution“, die Abbaueinheit der Hypo Alpe Adria, Akten an den U-Ausschuss liefern muss, war in den letzten Tagen einer der Streitpunkte im Parlament. Die NEOS standen mit ihrer Forderung danach ziemlich alleine da. Inzwischen scheint geklärt, dass das Parlament mit einer solchen Forderung seine verfassungsrechtlichen Befugnisse übertreten würde.

Dass die Heta freiwillig Unterlagen liefern könnte, steht schon seit zwei Wochen im Raum. Es soll diesbezügliche Signale gegeben haben. Heute hat das Institut schließlich angekündigt, mit dem U-Ausschuss kooperieren zu wollen. „Die Heta Asset Resolution ist an einer Aufarbeitung der Vergangenheit sehr interessiert. Solange das Bankgeheimnis und vertragliche Verschwiegenheitspflichten gewahrt bleiben, ist eine Kooperation jederzeit möglich“, zitiert die APA einen Heta-Sprecher. Man würde von Fall zu Fall entscheiden, ob Akten geliefert werden.