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Was die Österreicher von Atomstrom halten – und nicht wissen

von Bernhard Schinwald / 26.04.2016

Am Dienstag jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Spätestens nach dem Super-GAU in der ehemaligen Sowjetunion ist die Ablehnung der Kernkraft in Österreich gewissermaßen Staatsräson. Tatsächlich haben die Gegner von Atomstrom gute Gründe für ihre Haltung – etwa das nicht gänzlich auszuschließende Risiko von Reaktorunfällen oder die Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle.

Doch nicht jeder Einwand der Atomstrom-Gegner ist berechtigt. Die österreichische Bevölkerung ist dafür dennoch empfänglich. Eindrücklich zeigen das zwei Studien des Eurobarometer aus den Jahren 2009 beziehungsweise 2010.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung …

… niemand hat aber das Recht auf seine eigenen Fakten