Wien ist mit seinem Wahlrechtsproblem nicht allein. Zwei andere Bundesländer haben dasselbe System

von Moritz Moser / 16.12.2014

Während Oberösterreich, Kärnten, Salzburg und das Burgenland die Mandatsverteilung bei den Landtagswahlen stark proportionalDiese Bundesländer berechnen die Sitzverteilung im zweiten Ermittlungsverfahren nach Hare oder nach einer Variante dieser Methode. vornehmen, sehen die Landtagswahlordnungen von Vorarlberg und der Steiermark dasselbe mehrheitsfördernde BerechnungssystemDiese Bundesländer nehmen die Mandatsverteilung im zweiten Ermittlungsverfahren nach der Hagenbach-Bischoff-Methode vor. vor, wie es derzeit in Wien praktiziert wird. Die Länder Tirol und Niederösterreich beschreiten mit einem mäßig mehrheitsfördernden WahlrechtTirol und Niederösterreich greifen auf eine entschärfte Variante der Hagenbach-Bischoff-Methode zurück. Dieses Modell wird derzeit von den Grünen als Kompromissvorschlag im Wiener Wahlrechtsstreit gehandelt. den Mittelweg.

Wahlrecht
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Mandatsberechnungsverfahren in den Bundesländern